Auf die Schippe genommen

Offen

Zielgruppe für das Gerät ist eine Kundschaft, die (fast) schon alles gesehen hat: Der vernetzte Dildo mit Kamera und Möglichkeit der Live-Übertragung bei Skype. Was sich anhört wie ein Aprilscherz ist für den Hersteller Svakom wahrscheinlich bitterer Ernst – zumindest könnte es das werden, wenn sich rumgesprochen hat, dass das kleine Ding riesige Sicherheitslücken hat. Das zumindest berichtet der Internet-Dienst heise online. "Siime Eye", so der Hersteller, "erweckt Momente der Liebe durch aufgenommene Bilder und Videos zum Leben." Wenn Frau bei dieser Beschreibung nicht schwach wird, wird sie es spätestens nach der Feststellung, dass ihre Videos im World-Wide-Web aufgrund fehlender Sicherheitsvorkehrungen genüsslich begutachtet oder getauscht werden. Anscheinend gibt es schon entsprechende Anleitungen zum Download. Obwohl das Jahr gerade erst begonnen habe, sei der vernetzte Dildo bereits jetzt auf dem besten Wege, sämtliche Preise für die dümmste Internet-of-Things-Sicherheitslücke des Jahres abzuräumen, schreibt heise online. Nicht zuletzt deshalb, weil das Webinter-face des Gerätes anscheinend mit voreingestellten Zugangsdaten ausgeliefert wird. Da bekommt der Begriff offene Sexualität sofort eine ganz besondere Bedeutung. bü

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