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Auf die Schippe genommen

Prost

Endlich wieder Biergarten. Unter demMotto "Ein Gläschen in Ehren . . ." steigen dieser Tage nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Besucher-zahlen in des Deutschen liebsten Feierabenddomizil. In bedenkliche Höhen klettert damit aber auch einmal mehr die Selbstmordrate unter den Ambrosiakäfern. Nie gehört? Mit Sicherheit aber schon einmal gesehen. Denn Jahr für Jahr stürzen sich unzählige dieser kleinen, schwarzen Insekten kopfüber inoffen stehende Wein- oder Biergläser. Sehr zum Verdruss derjenigen, die sich den Inhalt selbiger vorzugsweise käferfrei in den eigenen Kopf fließen lassen wollen. Wer die nervigen Biersturztierchen deshalb als alkoholabhängig verunglimpft, hat nur teilweise recht, wie Forscher nun berichteten. Eigentlich würden die Käfer das angepeilte Feierabendgetränk nämlich für einen Baum halten. Genauer gesagt für einen absterbenden Baum, denn diese weisen i. d. R. genau den richtigen Alkoholgehalt auf, bei dem die von den Ambrosiakäfern bevorzugten Pilzstämme gut gedeihen, welche diese wiederum zur Aufzucht ihrer Larven auslegen. Also: Bevor das Pils pilzig wird, lieber schnell austrinken. Wieder was gelernt. Prost! rb

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 15/2018.

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