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Auf Kompetenzen vertraut

Unterschiedliche Anforderungenan die Aufbereitungstechnik

Kieswerk Tarbek: Absiebung bei 2 mm mit Powerscreen Chieftain 2200 und Telestack Haldenband.

Lensahn (ABZ). – Seit mehr als 50 Jahren ist die Firma Harry Pfeiffenberger im Fuhrgeschäft tätig. "Andere sind pünktlich – wir waren schon da . . .!" prangt als Motto auf heute mehr als 40 Lkw des Lensahner Familienunternehmens. Aufgrund vergeblicher Jobsuche gründete Harry Pfeiffenberger 1962 mit einem von ihm selbst gefahrenen Lkw seine Firma. Dass die Entwicklung einen derartigen Verlauf nehmen sollte, war vor 56 Jahren wohl nicht geplant. Bis zum Jahr 1985 blieb es bei vier Fahrzeugen im Bestand. Neben dem Transport von Schüttgütern wurden damals auch Diesel, Benzin und Heizöl gefahren. Sohn Udo Pfeiffenberger trat 1986 in die Firma ein, und legte 1994 mit der Pacht einer Kiesgrube in Petersdorf den Grundstein für ein zusätzliches Standbein des Betriebes. Eigene Rohstoffgewinnung und -veredlung brachten nun das Potential für Wachstum. In den kommenden Jahren wurde dieses Geschäftsfeld somit stetig ausgebaut. 1998 folgte die Übernahme eines Kieswerkes in Sagau, später folgten Werke in Gömnitz, Braak, Börnsdorf, Schmalensee und Kossau. Gegenwärtig werden zwei große Kieswerke in Tarbek und Kembs betrieben. Aus dem kleinen Fuhrgeschäft mit vier Lkw ist ein solider mittelständischer Betrieb mit 65 Mitarbeitern und mehreren 100 000 t Jahresumschlag geworden. Neben diversen Aufbereitungsanlagen gibt es einen großen Fuhr- und Gerätepark mit mehr als 40 Lkw sieben Radladern, zwei Raupen, Bagger, Tieflader und seit Neuestem auch eine raupenmobile Brechanlage mit Überkornrückführung.

Im Bereich der Aufbereitungstechnik vertraut Udo Pfeiffenberger seit 1994 den Kompetenzen der Firma Christophel aus Lübeck. Damals lieferte Johannes Christophel für das erste Werk in Petersdorf ein Gebrauchtgerät, und in den folgenden 24 Jahren kam dann eine Vielzahl mobiler Maschinen hinzu. Ein Blick in die Auftragshistorie vermeldet 21 erfolgreiche Lieferungen. Das Spektrum ist breit: angefangen von einer gebrauchten "Powerscreen Mark II" bis hin zum gegenwärtigen Flaggschiff aus dem Sortiment, der "Powerscreen Chieftain 2200".

Diese mobile Siebfabrik nahm 2016 in Tarbek den Betrieb auf und arbeitet seitdem im anspruchsvollen Einsatz zur Trennung eines 0 bis 2 mm Sandes. Schon kurz nach der Inbetriebnahme hatte Udo Pfeiffenberger das Gerät mit einem raupenmobilen Haldenband "Telestack TC424X" ergänzt, um die produzierten Materialmengen wirtschaftlich aufhalden zu können. Für in geringeren Mengen nachgefragte Körnungsgemische betreibt Pfeiffenberger eine raupenmobile "Powerscreen Chieftain 1700" als Dreidecker. Flexibel nutzbare Siebdecks unterschiedlichster Bespannungen produzieren ihm vier Sonderfraktionen; mit hoher Leistung bedarfsgerecht klassifiziert. Eine "Powerscreen Warrior 1400" deckt in Tarbek den Bedarf für die Bodenaufbereitung. Aufgrund der Durchsätze arbeitet diese Maschine ebenfalls mit einem Telestack Haldenband, dem "TC421".

Im Kieswerk Kembs sind die Anforderungen an die Aufbereitungstechnik ähnlich hoch, aber doch ganz anders gelagert. Das Vorkommen ist lehmdurchzogen und sehr siebschwierig. Zudem werden dort unbelastete Böden in großen Mengen aufbereitet. Zwei raupenmobile Powerscreen Warrior Modelle verrichten in Kembs als Schlüsselmaschinen treue Dienste. Das neuere Modell "Warrior 1400X" wird auch hier mit einem raupenmobilen Haldenband "Telestack TC424X" betrieben, um den hohen Durchsatzleistungen mit entsprechend großem Haldenvolumen gerecht zu werden. Die jüngste Investition tätigte Udo Pfeiffenberger 2018 mit dem Erwerb einer raupenmobilen Brechanlage "Rubble Master RM 100Go!". Eine Entscheidung, die länger reifen musste, denn die aufzubereitenden Recyclingmengen alleine rechtfertigten die Anschaffung nicht.

Allerdings fallen bei Pfeiffenbergers Kiesgewinnung nicht unerhebliche Mengen Überkorn 32 bis 150 mm an, die nun zu hochwertigen Schottertragschichten 0 bis 32/45 mm verarbeitet werden können. Als flexibel und hochmobil nutzbares Gerät kann der "RM 100Go!" zudem auch direkt auf den Baustellen betrieben werden. Vollends überzeugen konnte der Rubble Master bereits bei der Inbetriebnahme. Extrem kurze Rüstzeiten, sehr gute Zugänglichkeit und einfache Bedienung freuen den Maschinenführer. Die hohen Durchsatzmengen, die günstigen Verschleißwerte, moderater Verbrauch und die Überkornrückführung hinter dem integrierten Siebkasten begeisterten den Inhaber. "Meine Zusammenarbeit mit Christophel ist von hoher Zuverlässigkeit geprägt" berichtet Udo Pfeiffenberger zufrieden von der mittlerweile 24-jährigen Verbindung. "Man nimmt sich meiner Probleme an und sucht gemeinsam objektiv nach bestmöglichen Lösungen. Aufgrund dieses gewachsenen Vertrauens können wir Geschäfte per Handschlag abwickeln. Auf den Service und die Verschleißteilverfügbarkeit kann ich mich ebenso verlassen. Das sind für mich wichtige Faktoren", ergänzt Pfeiffenberger mit zuversichtlichem Blick in die Zukunft.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 24/2019.

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