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Aufgrund von Restaurierungsarbeiten

Turm der St.-Marien-Basilika eingerüstet

Die Basilika St. Marien in der Bonner Nordstadt ist bis zum Wetterhahn auf der Spitze in 77 m Höhe eingerüstet. Grund hierfür sind notwendige Restaurierungsarbeiten aufgrund von Materialrissen im Tuffstein an den Ma?werken des Glockenstuhls. Dazu zählen etwa flächige Ornamente und Verzierungen an Fenstern und Balustraden. Die Firma Bonner Gerüstbau Karl Breit, Niederlassung der Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH, wurde von der Katholischen Kirchengemeinde St. Petrus (Pastoralbüro an St. Marien) mit der Ausführung sämtlicher Gerüstbauleistungen für die Turmsanierung der Kirche beauftragt.

Bonn (ABZ). – Derzeit fällt die Basilika St. Marien in der Bonner Nordstadt schon von Weitem ins Auge, denn der achteckige Turm der im neogotischen Stil erbauten Kirche ist bis zum Wetterhahn auf der Spitze in 77 m Höhe eingerüstet. Grund hierfür sind notwendige Restaurierungsarbeiten aufgrund von Materialrissen im Tuffstein an den Maßwerken des Glockenstuhls, wie zum Beispiel flächige Ornamente und Verzierungen an Fenstern und Balustraden.

Auch die Fugen am Kirchturm müssen saniert werden. Für die Durchführung der Steinmetzarbeiten werden die Maßwerke am Kirchturm ausgebaut, am Boden auf Materialschäden geprüft und die beschädigten Bereiche durch Tuffgestein aus der Eifel ersetzt. Dies alles erfolgt in enger Abstimmung mit der Unteren und Oberen Denkmalbehörde. Außerdem wird der Glockenturm der Kirche statisch ertüchtigt sowie die Dacheindeckung des Turmhelms instandgesetzt und im oberen Turmbereich werden die acht hölzernen Schallläden vor den Glocken restauriert.

Die Firma Bonner Gerüstbau Karl Breit, Niederlassung der Teupe & Söhne Gerüstbau GmbH, wurde von der Katholischen Kirchengemeinde St. Petrus (Pastoralbüro an St. Marien) mit der Ausführung sämtlicher Gerüstbauleistungen für die Turmsanierung der Kirche beauftragt. Der Auftrag beinhaltet alle Leistungen einschließlich der Konstruktion, Planung, Nachweisführung, Montage und Demontage der Gerüstkonstruktionen inklusive der kompletten technischen Bearbeitung sowie die Erstellung der statischen Berechnungen und Ausführungszeichnungen im technischen Büro Teupe.

Innerhalb der Glockenstube errichtete Bonner Gerüstbau für die Sanierung der Schallluken ein 14 m hohes Raumgerüst zur Montage und Demontage der hölzernen Schallläden.

Bonner Gerüstbau errichtete Arbeits- und Schutzgerüste für die Durchführung der Naturstein- und Steinmetzarbeiten am gesamten Kirchturm bis zur Balustrade in 44 m Höhe einschließlich des Turmhelms sowie für die Sanierung der Turmbekrönung bis in 70 m Höhe. Dabei mussten die einzelnen Gerüstlagen an die Bauwerksgeometrie sowie die seitlichen Bögen und Pfeilervorsprünge angepasst und zur Bearbeitung der Gesimse und Maßwerkfenster an der Eingangsfassade ergänzt und verbreitert werden.

Für die Lastverteilung des Gerüstes am Kirchturm wurde auf der Ebene der Balustrade eine den statischen Erfordernissen angepasste Unterkonstruktion hergestellt: Die Überbrückung im Bereich angrenzender Dachflächen und der Balustrade erfolgte mittels Schwerlastkonsolen und HEB-Stahlträgern.

Alle Gerüstaußenseiten wurden mit Staubschutznetzen versehen und komplett verkleidet. Zum Schutz vor herabfallenden Bauteilen errichtete Bonner Gerüstbau im Bereich des Zugangs zu einer angrenzenden Kindertagesstätte sowie aller Kirchenportale (Hauptportal und Seitenportale) einen Schutztunnel für Passanten und mehrere Schutzdächer.

Weiterhin stellte Bonner Gerüstbau einen Personen- und Lastenaufzug mit 1000 kg Traglast bis 44 m Höhe sowie einen 70 m hohen Lastenaufzug für Materialtransporte am Turmhelm und baute eine Treppenturmanlage mit einer Höhe von 70 m an das Turmgerüst an.

Innerhalb der Glockenstube errichtete Bonner Gerüstbau für die Sanierung der Schallluken ein 14 m hohes Raumgerüst zur Montage und Demontage der hölzernen Schallläden.

Der Auftrag umfasste auch die Baustelleneinrichtung: Zur Beginn der Sanierungsmaßnahme wurde das Gelände rund um die Kirche zur Sicherung der Baustelle mit einem Schutzzaun und einem Bauzauntor versehen, die Bodenflächen abgedeckt, eine Toilettenanlage aufgestellt, ein Baustromverteilerschrank und Unterverteilerkästen auf den Gerüstetagen eingerichtet sowie im Bereich der Fluchtwege und Treppenturmanlage eine Sicherheitsbeleuchtung installiert.

Mit den Restaurierungsarbeiten wurde im Sommer 2019 begonnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli 2020 abgeschlossen.

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