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Auftrag

Vakuumtechnik-Geräte nach Russland geliefert

Die Verladung des Hebegerätes hat bis auf den Millimeter genau geklappt.

Geislingen-Binsdorf (ABZ). – Wandel durch Handel: Vor einiger Zeit wurde schon das erste, bei der Firma Aero-Lift Vakuumtechnik in Binsdorf (Geislingen) gefertigte Vakuumhebegerät aus dem Schwerlastbereich mittels eines Schwerlastkrans auf einen Überlänge-Lkw gehoben und Richtung Russland geschickt. Jetzt stand eine weitere Verladung an. Die inhabergeführte Firma Aero-Lift Vakuumtechnik fertigt seit mehr als 25 Jahren professionelle Hebelösungen mittels Vakuumtechnik für alle Branchen mitten im beschaulichen Binsdorf: für den Maschinen- und Anlagenbau, die Holz- und Möbelbranche, Chemie-/Pharma-/Lebensmittelindustrie, Logistik, Bauindustrie u. v. m. Vom fragilen, leichten Hühnerei bis hin zu tonnenschweren Metallplatten, wie es hier der Fall war, wird mittels Vakuumtechnik und weichen Saugplatten Material- und Rücken schonend gehoben und bewegt. Die Verladung des Hebegerätes war sehr imposant und alles hatte bis auf den Millimeter genau geklappt, teilt Aero-Lift mit. Nach einer knappen Stunde war alles festgezurrt und vorbei. Das Vakuumhebegerät füllte vorher fast die ganze Produktionshalle aus, maß es doch stolze 11 m, hatte eine Hubkraft von 16 000 kg und besaß 16 große Saugplatten an den massiven Stahltraversen. Die Sicherheit wird bei den Vakuumhebegeräten aus Binsdorf großgeschrieben: Die Aero-Lift-Geräte sind immer auf die doppelte Saugkraft ausgelegt und Herstellerangaben zufolge auch bei einem eventuellen Stromausfall sicher.

Aber was passiert mit diesen "Monster-Geräten" in Russland? Mit den Aero-Lift Vakuumhebegeräten werden sehr schwere, 12 m lange Metallbleche in einem Rohrwerk (u. a. für die Pipeline Rohrfertigung des Projekts "Nord Stream 2"-Pipeline, auch Ostsee-Pipeline genannt) gehoben und bewegt. Der Aero-Lift-Kunde beliefert wiederum einen der größten Öl- und Gaslieferanten, Gazprom. Warum Vakuumhebetechnik und keine andere Lösung? Die Bleche dürfen keinesfalls am Rand durch Greifer oder ähnliches beschädigt werden, sonst ist das Pipelinerohr nach der Verschweißung des Blechs nicht 100 % dicht. Mit Vakuumtechnik ist das kein Problem, da das Material durch das Ansaugen mittels weicher Dichtungen geschont wird. Die Bestellung wurde über den russischen Vertriebspartner der Firma Aero-Lift-Vakuumtechnik abgewickelt.

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