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Ausbau der A 49

Baurecht endlich komplett

Wiesbaden (dpa). – Die Planungen für den Ausbau der Autobahn 49 haben eine weitere Hürde genommen. Die letzte anhängige Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt zwischen Stadtallendorf und Gemünden (Felda) sei zurückgenommen worden, teilte das Wirtschaftsministerium Ende der vergangenen Woche in Wiesbaden mit. Damit liegt nun für alle drei geplanten Abschnitte Baurecht vor. Das Land hatte nach Angaben des Ministeriums jahrelang mit einer klagenden Eigen-tümergemeinschaft verhandelt, deren Grundstücke von dem Ausbau und von Naturschutz-Maßnahmen betroffen sind. "Die Eigentümergemeinschaft erhält eine Entschädigung für die Beeinträchtigungen, die mit dem Weiterbau der A49 verbunden sind", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden. DieA 49 soll Kassel mit der Region Gießen und der A 5 verbinden, endet derzeit aber bei Neuental im Schwalm-Eder-Kreis. An einem ersten Abschnitt der insgesamt rd. 43 km langen Erweiterung wird derzeit gebaut. Der Spatenstich für die beiden anderen Teilstrecken soll im Jahr 2020 gesetzt werden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 02/2018.

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