Ausbildungsstart 2021/22

Ausbildungen im Gerüstbau gehen in eine neue Runde

Köln (ABZ). – Im Gerüstbau beginnt ein neues Ausbildungsjahr – je nach Bundesland war dies bereits am 1. August der Fall oder das neue Lehrjahr steht zum 1. September 2021 in den Startlöchern – doch ein späterer Einstieg ist möglich. Das gilt Corona-bedingt auch in diesem Jahr.

Die Corona-Pandemie hat sich deutschlandweit auf die Nachwuchssuche ausgewirkt. Ausbildungsmessen und Veranstaltungen fielen aus, Tage der offenen Tür wurden verschoben, viele Praktika konnten nicht stattfinden. Es wundert daher nicht, dass einige Gerüstbaubetriebe trotz des nahenden Ausbildungsstarts im August beziehungsweise September noch auf der Suche nach neuen Auszubildenden sind.

Gerüstbauerinnen und Gerüstbauer haben einen Beruf mit Perspektive, im wahrsten Sinne des Wortes – denn es geht täglich in die Höhe. Gerüstbauteile nach oben zu transportieren, zusammenzubauen und somit einen sicheren Arbeitsplatz für andere zu schaffen, ist in diesem Beruf Alltag – beste Aussichten vom Arbeitsplatz aus sind inklusive.

Es gibt gute Gründe, sich für eine Ausbildung im Gerüstbau zu entscheiden. Bereits in der Ausbildung lockt unter anderem ein attraktives Gehalt, so die Aussage der verantwortlichen Firmen. "Laut Tarifvertrag gibt es gut 900 Euro im ersten und mehr als 1400 Euro im dritten Ausbildungsjahr", erklärt Marcus Nachbauer, Bundesinnungsmeister und Präsident des Bundesverbands Gerüstbau. Nach der Ausbildung habe man sehr gute Aussichten auf eine Festanstellung mit guter Bezahlung. "Mit erfolgreich bestandener Gesellenprüfung kann man mit einem Einstiegsgehalt von rund 3000 Euro brutto im Monat rechnen", betont Nachbauer.

Nach der Ausbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eigene berufliche Entwicklung zu gestalten. Wer gerne Teams zu Höchstleistungen führt, kann sich in Richtung Gerüstbau-Montageleitung, Gerüstbau-Kolonnenführung oder Gerüstbaumeister beziehungsweise -meisterin orientieren.

Für die Arbeit im Gerüstbau ist körperliche Fitness eine gute Voraussetzung aber Muskelpakete müssen die Auszubildenden deshalb nicht sein, heißt es von den Betrieben.

Körperkraft allein mache keinen guten Gerüstbauer aus, auch Köpfchen ist wichtig. Bewerberinnen und Bewerber sollten handwerkliches Geschick, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und gute Mathematik-Kenntnisse mitbringen. Daher sei das Gerüstbau-Handwerk schon lange keine "reine Männerdomäne" mehr, auch weibliche Azubis seien gefragt.

Unter www.geruestbaulehre.de sind weitere Informationen zum Ausbildungsberuf im Gerüstbau zusammengestellt. Interessierte finden dort auch ein Online-Bewerbungstool, mit dem sie sich schnell und unkompliziert bei einem Gerüstbaubetrieb in der Nähe bewerben können.

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