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Ausgelastet

Hunderttausende Tonnen Recyclingmaterial problemlos bewegt

Parade der vier von Wortmann angemieteten Hyundai-Großradlader HL970XT/HL970/HL975 auf dem Betriebsgelände der Schlackenaufbereitung von Backes im Saarland auf dem Gelände der AG Dillinger Hütte.

Tholey (ABZ). – Seit 2013 ist Manfred Wortmann mit seinem Baumaschinen-Handels- und Vermietunternehmen Hyundai-Vertragshändler für das Saarland und angrenzende Gebiete. Der Hyundai-Mietpark ist eine seiner Hauptstützen im Geschäft. Rd. 45 Maschinen sind mit einer sehr hohen Auslastung fast ständig an Kunden aus den Bereichen Straßen-, Tief- und Spezialbau vermietet. Eine Sonderstellung nimmt Backes Transport- und Schlackenaufbereitung mit Hauptsitz in Tholey ein. Dieses Unternehmen ist seit 60 Jahren Dienstleister für die Dillinger Hütte. Dieses Stahlwerk erzeugt an den Standorten Dillingen und Dünkirchen jährlich rd. 4,5 Mio. t Rohstahl und Stahlbleche. Seit 1953 ist die Backes Bauunternehmung auf dem Betriebsgelände der AG der Dillinger Hüttenwerke mit dem Verladen und dem Transport der bei der Roheisen- und Stahlerzeugung anfallenden Hochofen- und Stahlwerksschlacken beauftragt. 2001 entstand aus diesem Geschäftsfeld die Backes Transport und Schlackenaufbereitung GmbH. Das Aufladen der erstarrten, noch heißen Schlacken aus den Schlackefeldern und der Transport zu den Abkühlfeldern erfolgt mit besonders ausgerüsteten Baumaschinen. Im Auftrag der Roheisengesellschaft Saar mbH (ROGESA) produziert BTS aus den abgekühlten Hochofenschlacken Straßenbaustoffe. Für den Eigenbedarf werden Zuschlagsstoffe für bituminöses Mischgut erzeugt.

Für die MSG Mineralstoffgesellschaft Saar mbH, eine Tochtergesellschaft der AG der Dillinger Hüttenwerke, produziert BTS Baustoffgemische aus Hochofenschlacke und Stahlwerksschlacke für den Straßenbau und aus abgesiebter Stahlwerksschlacke Konverterkalk als Düngemittel für die Landwirtschaft. Insgesamt bewegt das Unternehmen am saarländischen Standort jährlich mehr als 2 Mio. t Material. Die Materialien werden als Zuschlagstoffe, Schwarzdecken, Tragschichten und andere Materialien im Straßenbau im gesamten Saarland eingesetzt. Die Backes AG wurde 2009 mit dem Zweck gegründet leistungsfähige Bauunternehmen (Backes, Diesler, Wolff) zu einem Gesamtkonzept zu bündeln. Diese Konstellation ermöglicht Baumaßnahmen effektiv, ressourcenschonend und in der gewünschten Qualität abzuwickeln. Als Komplettanbieter mit 350 Mitarbeitern und einer Jahresbauleistung von ca. 60 Mio. Euro zählt das Unternehmen zu den wichtigen Baugruppen im Saarland und den angrenzenden Regionen.

Die Aufbereitung der Hochofenschlacke ist eine der wichtigsten Dienstleistungen. Dazu setzt Betriebsleiter Dieter Bauer auf einem rd. 40 ha großen Gelände am Rande des Stahlwerkes eine gigantische Maschinenflotte ein. Herzstück des Fuhrparks sind elf Großradlader mit Schaufelvolumina von 4,5 bis 6,5 m³ und 13 Schwerlastwagen mit bis zu 60 t Nutzlast. Sie bewegen die Schlacke, beschicken Aufbereitungs- und Dosieranlagen und sind in der Rückverladung tätig.

Derzeit werden zusätzlich Rückbaumaterialien von zahlreichen Straßenbauprojekten im Saarland zu Rohstoffen verarbeitet. Das eigene Mischwerk auf dem Gelände produziert Schwarzdeckenmaterialen nach den Vorgaben der FSC und PEFC. Herzstück des Radlader-Fuhrparks sind derzeit vier von Händler Wortmann angemietete Hyundai-Großradlader:


  • 2 x HL970XT (längeres Hubgerüst mit größerer Auskippköhe), 232 kW, 23,5 t, bis 3,6 m³.
  • 1 x HL975 250 kW, 25 t, bis 4,1 m³.
  • 1 x HL970.

Alle Hyundai-Radlader sind täglich bis zu 12 Std. im Einsatz. Manfred Wortmann, Geschäftsführer und Inhaber von Wortmann Baumaschinen, stattet die Radlader komplett aus. "Dazu gehören Grammer-Esprimo-Sitze, Joystick-Lenkung, Zentralschmierung, Hyundai- und Eschle-Schaufeln und natürlich HiMate, das Fernwartungssystem, das jederzeit Auskunft über Auslastung, Verbräuche und anstehende Servicearbeiten gibt. Der neue Hyundai HL975 hat ein Einsatzgewicht von 26 500 kg und ist mit einem Stage 4-Motor Cummins QSG12-Motor ausgestattet, der bei 2100 Min. Umdrehungen 250 kW zur Verfügung stellt (offizielle Nettoleistung 247 kW).

Effizienteres Luftmanagement und moderne Verbrennungstechnologie sorgen beim QSG12 in Verbindung mit einem Wastegate-Abgasturbolader für eine saubere Verbrennung. Gekühlte AGR (Abgasrückführung) kann bei dieser Konzeption entfallen, was Bauraum minimiert und den Wartungsaufwand weiter reduziert. In Kombination mit einem DPF werden der Abgasnorm Stage 4 entsprechende Emissionspegel erreicht. Stahlbau, Arbeitsausrüstung und Antriebsstrang sind auf harten Dauereinsatz in Baustellen und in der stationären Gewinnung oder im Umschlag konzipiert. Nach Herstellerangaben wurde der Stahlbau so verstärkt, dass die Lebensdauer im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe um den Faktor 1,5 angestiegen ist.

Die neue 10 5 vergrößerte Rops/Fops-Kabine mit voll einstellbarem Grammer-Sitz bietet dem Fahrer einen ergonomischen und ausgesprochen angenehmen Arbeitsplatz. Die neue Kabine ist besonders gut schallgedämmt und nutzt modernste schallmindernde Techniken für eine angenehme Arbeitsumgebung des Bedieners. Die neue Klimaanlage maximiert die Heiz- und Kühlleistung durch optimierten Luftstrom in der Kabine. Der elektrohydraulische Joystick erleichtert die Bedienung der Ladegefäße, was der Produktivität und Ermüdungsfreiheit zugutekommt.

Wortmann hat sich mit seinem derzeit etwa 50 Maschinen starken Hyundai-Vermietflotte, beginnend beim Minibagger R17Z-9A über Mobil- und Kettenbagger bis 26 t Einsatzgewicht und sechs Hyundai-Radladern der Typen HL940 (13 t, 2 m³) bis HL975 (26,6 t, 4,1 m³), in seinem Vertriebsgebiet einen hervorragenden Ruf als kompetenter Großgeräte-Vermieter erarbeitet. Neben günstigem Verbrauch wartet die neue HL-Serie (darunter auch die Typen HL955, HL960 und HL980) mit zahlreichen weiteren umweltschonenden Attributen auf. Eine automatische Motorabschaltung reduziert Kraftstoffverbrauch und Emissionen.

Die HL-Serie stellt im Leerlauf den Motor ab. Die Betriebsart und die Zeit, die der Motor "leer" läuft, sind vom Fahrer je nach den Arbeitsbedingungen einstellbar, was wiederum die Effizienz erhöht. Auch das optionale Fünfgang-Getriebe mit Wandler-Überbrückung reduziert den Kraftstoffverbrauch weiter. Eine ECO-Anzeige informiert den Fahrer über den aktuellen Kraftstoffverbrauch und gibt ihm Hinweise zum effizienten Einsatz. Sie ändert ihre Farbe mit dem Motordrehmoment und der Kraftstoffeffizienz. Außerdem werden Kraftstoffverbrauchswerte wie Durchschnittsverbrauch und Gesamtverbrauch überwacht und am Monitor angezeigt. Das serienmäßige ECO-Fahrpedal unterscheidet zwischen sparsamem Betrieb und Leistungsbetrieb – im Sparbetrieb ist der Kraftstoffverbrauch deutlich niedriger. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung ist für Fahrer der HL-Serie zwischen 20 und 40 km/h einstellbar.

Alle Modelle der Hyundai HL900-Serie kommen von Haus aus mit dem Hyundai-Präzisionswiegesystem. Das System bietet automatische und manuelle Einstellungen und wiegt einzelne Schaufelladungen und Ladegesamtgewichte mit einer Genauigkeit von ±1 %. Die Messungen werden am Multifunktionsbildschirm in der Kabine angezeigt und liefern zuverlässige Werte für die Produktionssteuerung.

Eine innovative größere Öffnung, bogenförmige Seitenplatten und ein verbesserter Überlaufschutz der Hyundai-Schaufel sorgen für max. Schaufelbefüllung und min. Ladungsverlust während der Fahrt. Die lange Lebensdauer der Schaufel gewährleistet hochverschleißfester Stahl in den kritischen Bereichen.

Ein neues Feature bei den Hyundai-Radladern: die voll öffnende Motorhaube ermöglicht einfache Reinigung und Wartung des Motors. Die HL-Serie hat einen großvolumigen Luftfilter mit automatischem Staubaustrag und einen dreistufigen Einlassluftvorfilter als Option, um die Austauschintervalle und die Standzeit des Luftfilters zu verlängern. Der Motorraum der Maschine ist vollkommen abgedichtet, sodass Feuergefahren durch den Eintritt von "Fremdmaterial" verhindert werden. Last-but-not-least: Serienmäßig bieten die Hyundai-Radlader einen hydraulisch angetriebenen Umkehrlüfter, der in regelmäßigen Abständen die Kühlerlamellen freibläst und somit wirkungsvoll Überhitzung vorbeugt.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 39/2018.

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