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Außendämmung aufgebracht

Finanzamt in Kelheim mit umfangreichen Maßnahmen energetisch saniert

Die Poroton-WDF bot einen sicheren Untergrund für die Fassadengestaltung. Bei der neu gestalteten Fassade sticht vor allem die "Neuinterpretation" des Treppenhausbereiches mit den kleinteiligen, festverglasten Fensteröffnungen in verschiedenfarbigen, skulpturalen Metallkuben ins Auge.

Kelheim (ABZ). – Das Anfang der 1960er-Jahre errichtete Finanzamt in der niederbayerischen Stadt Kelheim entsprach längst nicht mehr den Anforderungen an die aktuellen energetischen Standards. Daher unterzog der Freistaat Bayern als Bauherr, vertreten durch das Staatliche Bauamt Landshut, das Verwaltungs-gebäude bei laufendem Betrieb einer umfassenden Sanierung.

Im Zuge der Arbeiten an dem knapp 60 Jahre alten Bauwerk wurde die gesamte Gebäudehülle energetisch ertüchtigt. Während in den Büros weiterhin Steuerbescheide erstellt wurden, brachte das Team des Bauunternehmens Schraufstetter aus Donaustauf draußen auf einer Fläche von insgesamt 1200 m² eine moderne Außendämmung auf die Bestandsziegelwand auf.

Verwendet wurde dafür die keramische Wärmedämmfassade des Typs Poroton-WDF-180 von Schlagmann Poroton. Der Putz erhielt eine interessante Oberfläche und Farbgebung und die mehr als 100 veralteten Kunststofffenster wurden durch moderne Alu-Holz-Fenster ersetzt. Nicht nur das optische Ergebnis kann sich sehen lassen. Betrug der U-Wert der Außenwand vor der Sanierung genau 1,03 W/(m²K), liegt dieser jetzt bei lediglich 0,23 W/(m²K); und auch beim energetischen Standard spielt die Behörde nun in einer ganz anderen Liga – der Primärenergiebedarf von 182 kWh/m² konnte auf 109 kWh/m² reduziert werden.

Das viergeschossige Finanzamt an der Klosterstraße der niederbayerischen Kreisstadt Kelheim wurde zu Beginn der 1960er-Jahre erbaut. Das langgezogene Gebäude mit den Maßen 45 x 13 m verfügt über eine Nutzfläche von insgesamt etwa 1930 m². Die Außenwände wurden seinerzeit mit 30 cm starken Ziegeln errichtet. Um das Gebäude auf einen zeitgemäßen Standard in Bezug auf Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit zu bringen und darüber hinaus eine moderne Fassadengestaltung umzusetzen, wurde 2018 das Architekturbüro Frese-Brammer + Brammer aus Landshut mit der Planung der anstehenden Sanierungsmaßnahmen beauftragt.

Was die Angestellten des Finanzamtes sowie Passanten nach der Durchführung der umfangreichen Maßnahmen sehen, ist die neu gestaltete Fassade. "Besonderen Wert legten wir auf die Neuinterpretation der Treppenhausfassade mit den kleinteiligen, festverglasten Fensteröffnungen. Diese haben wir mit einzelnen, aus der Fassade herausstehenden, skulpturartigen Metallkuben in verschiedenen Farben betont. Die ruhigeren Hauptfassaden wurden mit erhabenen Putzfaschen gegliedert, die jeweils zwei Fenster – horizontal oder vertikal – zusammenfassen. Die Gliederung erfolgt lediglich durch die erhabenen Putzfaschen, die sich farblich bewusst nicht von der Gesamtfassade absetzen. Nur der Erker des Hauptzuganges wurde farbig akzentuiert", erklärt die Architektin Anke Frese-Brammer. Der Funktionsbau präsentiert sich nach der Sanierung zeitlos elegant in weißem Putz und Schattierungen von Grau für Fenster und Rahmen.

Hohe Widerstandsfähigkeit und ein optimaler Brandschutz zählten zu den Hauptgründen, die energetische Sanierung mit der massiven Wärmedämmfassade Poroton-WDF umzusetzen. Die aktuell höheren Kosten soll ein dauerhaft niedrig eingeschätzter Unterhalt ausgleichen.

Was jedoch nicht sichtbar ist, sind die entscheidenden Veränderungen, die seinerzeit hinter dem neu aufgetragenen Putz erfolgten. Denn zwischen der Bestandsziegelwand trägt nun mit der Poroton-WDF-180 eine moderne Ziegel-Außendämmung in 18 cm Stärke entscheidend dazu bei, dass das Gebäude wesentlich energieeffizienter bewirtschaftet werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen bringt dieser keramische Dämmstoff nämlich klare Vorteile mit sich. Der Ziegel ist ein traditioneller und zugleich moderner, hochwertiger und langlebiger Baustoff. Gerade der Punkt Wartungs- und Instandhaltungskosten war den Entscheidungsträgern im Staatlichen Bauamt besonders wichtig. Hierbei war die mechanische Widerstandsfähigkeit der massiven Schale der Wärmedämmfassade ein zentrales Argument, denn die robuste Außenschale einer Ziegeldämmung beugt Witterungsschäden wie Veralgung, Einwirkungen durch Vandalismus oder auch Schäden durch Tiere – beispielsweise durch Spechte – vor. Die Entscheidung für die Ziegelvorsatzschale fiel unter anderem auch, da sich bei herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen gelegentlich Fugen und Verdübelungen auf der Putzoberfläche unschön abzeichnen können. Auch diese möglichen Risiken konnte man durch die Verwendung der Poroton-Wärmedämmfassade von vornherein ausschließen.

Um die ungenügenden Wärmedämm-Eigenschaften alter Bestandswände auszugleichen beziehungsweise auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, ist die Poroton-WDF als wirtschaftliche und energetische Lösung die erste Wahl. Häufig kommen bei energetischen Sanierungen klassische Wärmedämmstoffe zum Einsatz, deren mechanische Stabilität und Widerstandsfähigkeit in der Regel schlechter abschneiden als bei robusten Ziegelbauteilen. Mechanische Beschädigungen, eine erheblich kürzere Lebensdauer sowie deutlich höhere Instandhaltungskosten sind die möglichen Folgen. Die Konstruktion mit der Poroton-WDF – die als Außendämmung sowie auch als Innendämmung eingebaut werden kann – erweist sich als erheblich widerstandsfähiger als die meisten Wettbewerbsprodukte. Weitere Pluspunkte sind ihr Wärme- und Feuchteschutz, ein einheitlicher Putzgrund sowie nicht zuletzt ihre einfache und sichere Verarbeitung, die wie bei einem herkömmlichen Planziegelmauerwerk erfolgen.

Im Finanzamt Kelheim sind zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, auch herrscht ein reger Publikumsverkehr. Daher stand das Thema "Brandschutz" im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen ganz oben auf der Agenda. Und auch hier spielt die Poroton-WDF-180 ihre Vorteile aus – eingestuft in die Baustoffklasse A2, s1d0 – bietet sie einen hervorragenden Brandschutz. Mit dieser Außendämmung verfügt das Gebäude über eine feste Hülle, die einem Feuer bestmöglichen Widerstand bietet. Nicht zuletzt spielte bei der Planung auch die Tatsache eine Rolle, dass der Baustoff Ziegel aufgrund seiner natürlichen, mineralischen Bestandteile nachhaltig und ökologisch ist sowie zudem klimaneutral produziert wird. Unterm Strich überzeugte die Summe der positiven Argumente die Verantwortlichen, die energetische Sanierung mit der massiven Wärmedämmfassade Poroton-WDF umzusetzen.

Poroton-WDF ist in den Stärken 180, 120 und 80 mm lieferbar. Sie überzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Dämmsystemen durch eine robuste, langlebige Konstruktion sowie sehr niedrigen Instandhaltungskosten, so der Hersteller. Die massive Ziegelwand ist mit dem natürlichen Dämmstoff Perlit gefüllt, einfach und sicher in der Verarbeitung und bietet einen hohen Brandschutz. Das System erfüllt alle Aspekte einer baubiologisch sinnvollen und ökologischen Wärmedämmung. Es trägt dazu bei, Energiekosten erheblich zu reduzieren und steigert nicht zuletzt den Wert einer Immobilie. Mit der Entscheidung für eine Sanierung mit Poroton-WDF haben die Verantwortlichen in Kelheim das Finanzamt für die Zukunft gut gerüstet.

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