Anzeige

Avila Carrée

Nachverdichtung im Herzen Berlins vorgenommen

Poroton, Baustellen, Dämmstoffe, Wohnungsbau

Wandbaustoffe der Wahl waren Poroton-Ziegel für Außen- und Innenwände, insbesondere der Perlit verfüllte Poroton-S11-P, der Teil der für den Geschosswohnungsbau entwickelten S-Linie ist. Die Poroton-S-Ziegel bieten Statik, Schall- und Wärmedämmung sowie Brandschutz auf hohem Niveau und ermöglichen monolithische Wandkonstruktionen ohne zusätzliche Außendämmung. Die Werthaltigkeit von Gebäuden in Massivbauweise ist vor allem für Investoren interessant.

Berlin (ABZ). – Ein Musterbeispiel dafür, wie man mit ungenutzten Flächen in einer wachsenden Stadt umgehen kann, ist das Berliner Avila Carrée unweit des Volksparks Friedrichshain. Hier entstanden in ca. zehn Jahren Bauzeit knapp 350 Wohnungen.

Das Quartier verbindet modernes städtisches Wohnen für alle Altersgruppen mit den Vorzügen einer ruhigen Umgebung und einer exzellenten Infrastruktur. Namensgeber des Quartiers ist die Avila Gruppe, die die Grundstücksflächen in den Jahren 2006 und 2007 erwarb und zu einem der gefragtesten Stadtquartiere in Berlin entwickelte.

Das Avila Carrée umfasst einen großen Teil der jahrelang brachliegenden 50 ha großen Fläche des ehemaligen Alten Schlachthofes, der die Berliner mehr als 100 Jahre mit Fleisch versorgte. Kurz nach der Wende wurde der Betrieb hier eingestellt. Versuche der Stadt Berlin, das Gebiet selbst zu entwickeln, schlugen mangels Investoren fehl. Erst als die Stadt das Areal aus dem Entwicklungsrecht des besonderen Städtebaurechts des Baugesetzbuches und damit aus dem Schutz entließ, nahm die Entwicklung des Gebietes Fahrt auf. Gemäß der Baufelder entstanden im Avila Carrée drei Bauabschnitte mit Mietwohnungen, seniorengerechten und betreuten Wohneinheiten, 24 Stadthäusern sowie Gewerbeeinheiten für Einzelhandel, Dienstleistungen, Arztpraxen und medizinische Betreuung. Letzter Bauabschnitt war das Thaerviertel "Haus Johannes vom Kreuz", das 2014 fertig gestellt wurde. Es besteht aus einem 6-geschossigen Baukörper mit Mietwohnungen und Gewerbe im Erdgeschoss, weiteren 3- bis 4-geschossigen Wohnbauten im Norden und Süden des Viertels sowie aus 24 Stadthäusern, die bereits zur Fertigstellung verkauft waren. Das Angebot der 116 Mietwohnungen des Thaerviertels reicht von 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen, welche sich wiederum in 30 verschiedene Grundrisstypen gliedern.

Der Investor setzte bei den Planungen für das Mauerwerk zunächst auf Kalksandstein mit zusätzlicher Außenwanddämmung. Wienerberger Key-Account-Managerin Margitta Zielecke konnte die Verantwortlichen schließlich von den Vorteilen einer monolithischen Ziegelbauweise überzeugen: "Dämmstoff verfüllte Poroton-Ziegel für den Geschossbau erfüllen nicht nur alle Anforderungen an Statik, Brand-, Wärme- und Schallschutz. Durch den Wegfall der zusätzlichen Außenwanddämmung können schon beim Bau Kosten gespart werden, da dieser Arbeitsschritt entfällt. Zudem sind monolithische Ziegelkonstruktionen wartungsarm und somit auch langfristig kostenoptimiert."

Poroton, Baustellen, Dämmstoffe, Wohnungsbau

Das Avila Carrée – hier der dritte Bauabschnitt, das Thaerviertel – entstand auf einer Industriebrache. Die namensgebende Avila Gruppe entwickelte hier knapp 350 Wohnungen für Menschen aller Altersgruppen sowie Gewerbeeinheiten. Das Quartier nahe des Volksparks Friedrichshain verfügt über eine hervorragende Infrastruktur mit Grundschule, Kindergärten sowie Einkaufmöglichkeiten und guter Anbindung an S- und U-Bahn – eine kleine Stadt in der Stadt.

Neben diesen technischen Aspekten war dem Investor wichtig, dass sich die Menschen in ihrem Zuhause ganz einfach wohlfühlen. Auch hier überzeugten die Eigenschaften der Poroton-Ziegel. "Ziegel nehmen aufgrund ihrer Kapillarstruktur Feuchtigkeit, die sich in Wohnräumen zwangsläufig durch deren Nutzung ansammelt, gut auf und geben sie wieder ab. In Verbindung mit sachgemäßer Lüftung ist Schimmel in Ziegelhäusern kein Thema", erläutert Margitta Zielecke. Sie ergänzt: "Poroton-Ziegel verfügen außerdem über hohe thermische Speichermasse und können daher Wärme aufnehmen und langsam wieder abgeben. Durch dieses Prinzip bleibt die Wärme im Winter drinnen, die Hitze im Sommer draußen – ohne zusätzliche Außendämmung."

Konsequent sind die Mehrgeschossbauten deshalb mit dem mit Perlit verfüllten Poroton-S11-P in der Stärke 36,5 cm errichtet. Seine hohe zulässige Mauerwerksdruckspannung von 1,4 MN/m² sorgt für sichere Stabilität im Mehrgeschossbau. Mit der Wärmeleitfähigkeit ? = 0,11 W/mK und einem U-Wert von 0,28 W/m²K erfüllt der Ziegel mühelos die in der Genehmigungsphase geltenden Referenzwerte der EnEV 2009 sowie auch der aktuellen. Die Außenwand erreicht in Verbindung mit dreifach verglasten Isolierfenstern ein Direkt-Schalldämmmaß Rw, bau,ref 50,7 dB und sorgt für wirksamen Schutz gegen Außenlärm. Damit auch zwischen den Wohnungen Lärm keine Rolle spielt, sind Trennwände mit Poroton-Mauerziegeln der Rohdichteklasse 2,0 errichtet. Konstruktiv wurde mit Schlitzeinbindungen der Trennwände in die Außenwände die Flankenübertragung des Schalls minimiert. Innenwände aus Poroton-Hochlochziegeln und Ergänzungsprodukte wie die Poroton-Fensteranschlagschale oder die mit Perlit gedämmten Poroton-Rollladenkästen runden die Ziegel-Systembauweise ab.

Aufgrund verringerter statischer Anforderungen wurden bei den dreigeschossigen Stadthäusern nach dem Reihenhausprinzip Poroton-T12 für die Außenwände eingesetzt. Mit der Wärmeleitfähigkeit ? = 0,12 W/mK erfüllt auch dieser Poroton-Ziegel die Anforderungen der EnEV. Ausreichend Schallschutz zwischen den Stadthäusern bewirken Poroton-Mauerziegel der Rohdichteklasse 2,0 in der Stärke von zweimal 17,5 cm. Der Anspruch an Qualität und Wertbeständigkeit bei den Wandkonstruktionen setzt sich auch im Inneren fort. Der Fußboden in den Wohn- und Schlafzimmern besteht aus Echtholzparkett, Küche, Bäder und die Eingangsbereiche sind mit hochwertigen Fliesen ausgestattet. Größere Wohnungen verfügen über Badewanne und Dusche. Die Verbindung von qualitativ anspruchsvollem Wohnen und einer exzellenten Infrastruktur hat dazu geführt, dass die Objekte des Avila Carrée innerhalb kurzer Zeit vermietet oder verkauft waren. Eine spezielle Bewohnerstruktur lässt sich nicht ausmachen: Das Quartier ist für Singles, Paare, Familien oder Senioren gleichermaßen attraktiv und verspricht ein lebendiges Miteinander über alle Altersgruppen hinweg.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=201++188++362&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 28/2016.

Anzeige

Weitere Artikel