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Baggern in Engstellen

Poro setzt auf Kurzheckbauweise

Caterpillar, Bagger und Lader, Zeppelin, Handel und Verleih, Straßenbau und Verkehrswesen

In der Kurzheckbauweise sieht Unternehmer Klaus Pollithy die Zukunft.

Bühl (ABZ). – Die Kurzheck-Bauweise hat immer dann ihre Daseinsberechtigung, wenn hohe Grab- und Hubkräfte auf engstem Raum walten müssen. Genau mit solchen Situationen hat die Firma Poro Tiefbau aus Monheim tagtäglich auf Baustellen zu tun. Denn das Hauptgeschäft des Unternehmens ist der Straßen- und Tiefbau im Umkreis von 40 km rund um den Firmensitz. Baggerarbeiten spielen sich meistens innerorts ab, wo wenig Platz für Baumaschinen zur Verfügung steht. Logische Konsequenz: ein rund 25 t schwerer Cat Kurzheckbagger 325F L mit VAH-Ausleger, mit auf die Einsatzbedingungen zugeschnittener Konfiguration, den Christoph Gil, Zeppelin Verkäufer der Niederlassung Ulm, entsprechend der Kundenvorgaben zusammenstellte.

Es ist damit das vierte Cat Gerät, das die Firmenchefs Klaus Pollithy und Lothar Roßkopf in ihren Maschinenbestand aufnehmen. Mit der kompakten Kurzheck-Bauweise arbeiteten sie seit vier Jahren. Auf den Zug sprangen sie auf, als ein Cat 321DLCR in Betrieb genommen wurde. Heute zeigt dessen Betriebsstundenanzeiger über 4000 Std. Das Gerät ist immer noch in einem optisch wie technisch einwandfreien Zustand.

Mit dem 321DLCR kann es sein Nachfolger ohne weiteres aufnehmen – er bietet die gleiche Produktivität, glänzt jedoch darüber hinaus mit einem größeren Hubvermögen (bis zu 7 % bei Frontauslage und bis zu 9 % bei Seitenauslage) sowie einem um 12 % geringeren Kraftstoffverbrauch. "Wir sind überwiegend in Ortschaften tätig. Bei den begrenzten Platzverhältnissen hat sich das kurze Heck einfach bewährt. Wir gehen davon aus, dass es auch die Zukunft im Tiefbau ist, egal ob im Neubau oder bei der Sanierung. Deswegen sind wir schon neugierig auf den Cat Mobilbagger mit Kurzheck, denn der würde gut für unsere Einsätze passen", meinen die Geschäftsführer. In Frage käme dann wohl ein M315F, der erstmals auf der bauma in München zu sehen war.

Ein wesentliches Element des neuen Cat 325F ist der Verstellausleger VAH, den die Unternehmer wählten. Dieser ermöglicht Arbeiten in geringer Nähe zu den Ketten und auf beengtem Raum und bietet ein größeres Hubvermögen. Ein weiteres Standardfeature ist der Schnellwechsler vom Hersteller Oil-Quick. Drittes Merkmal im Bunde ist ein Powertilt. Damit erweitert sich der Arbeitsbereich für den Fahrer beim Einsatz von Grabenräum- oder Tieflöffel, wenn er einen Graben oder gezielt Material aus den Ecken ziehen muss, indem ein Schwenkwinkel von zwei mal 70° erzielt wird. "Auch andere Firmen erkennen mittlerweile diese Vorzüge und fragen immer wieder bei uns deswegen an", so Christoph Gil. Bei dem Unternehmen arbeitet mittlerweile jeder Bagger damit – selbst Minibagger greifen darauf zurück.

Der Betrieb, 2010 von Klaus Pollithy und Lothar Roßkopf gegründet, beschäftigt 35 Mitarbeiter. "In unserem Bereich braucht man Fachleuchte. Bei uns muss jeder wissen, was zu tun ist und seinen Mann stehen", so Pollithy. Ihrem Team räumen die Firmenchefs auch ein starkes Mitspracherecht ein, wenn es um die Investition in Arbeitsgeräte geht. Die Marke und die Ausstattung des jeweiligen Arbeitsgerätes werden gemeinsam mit den Chefs und den Maschinisten festgelegt. So war es bei den übrigen Cat Maschinen, wie einem Radlader 906H und einem Kettenbagger 320C. "Wir sind von Cat überzeugt, weil die Kundenbetreuung passt. Wir brauchen einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen kann, damit es vorwärts geht. Nur so können wir unser Auftragsvolumen frist- und termingerecht abwickeln", heißt es seitens der Unternehmer.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2016.

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