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Balkone geschützt und hochwertig gestaltet

Flüssigabdichtung auf Fliesenbelag appliziert

Die Flächen wurden mit Triflex Cryl Finish 205 versiegelt.

Forst (ABZ). – Der Altbelag konnte bei der Sanierung von acht Balkonen eines Mietshauses in Forst mit dem Abdichtungssystem Triflex BTS-P bestehen bleiben. Dadurch waren die Arbeiten schnell und kostengünstig erledigt. Die Kreisstadt Forst liegt ca. 30 km östlich von Cottbus in der Niederlausitz unmittelbar an der polnischen Grenze. Bekannt ist sie für den Ostdeutschen Rosengarten. Ursprünglich für die Rosen- und Gartenausstellung 1913 errichtet, beherbergt die Garten- und Parkanlage im englischen Stil heute auf 17 ha Fläche rd. 800 Rosensorten sowie Themengärten, Skulpturen, Wasserspiele und Brunnen. Keine 10 Min. Autofahrt davon entfernt steht an der Bahnhofstraße in einem Wohngebiet mit Altstadtcharakter ein Mehrfamilienhaus.

Mit seinen sanierungsbedürftigen Balkonen passte dieses nicht länger in das gepflegte Bild der Umgebung. Die jahrzehntelange Nutzung sowie die Einwirkungen von Regen und Frost hatten am Balkonboden deutliche Spuren hinterlassen. Z. T. waren die Fliesen lose, ihre Fugen nicht mehr intakt. Die Mieter konnten die Balkone nicht mehr sicher begehen. Zudem konnte Regenwasser ungehindert in die Konstruktion eindringen, ohne funktionstüchtige Abdichtung bestand kein zuverlässiger Schutz mehr. Der Bauherr, die Roy GbR unter Obhut der IPBC Immobilien Planung Bau Consult GmbH, Berlin, beauftragte deswegen den Architekten Eberhard Reichardt, Neuzelle, mit einem Konzept für die Instandsetzung.

Eine Anforderung an die Sanierungsmaßnahme war, die acht Balkone des Mietshauses nur für kurze Zeit zu sperren. Deswegen, und um die Kosten für die Maßnahme möglichst gering zu halten, war ein Komplettabriss keine Option. Es war stattdessen ein System gefragt, das sich auf den vorhandenen, durchfeuchteten Untergrund auftragen lässt sowie thermischen und mechanischen Belastungen standhält. Der Architekt empfahl dem Bauherren das Balkon Abdichtungssystem Triflex BTS-P, das er selbst für die Abdichtung und Gestaltung seiner Terrasse benutzt hatte. "Das flüssig aufgebrachte Harz auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) spielt insbesondere bei den Details seine Stärke aus, da es diese nahtlos einbindet und Bauwerksbewegungen dynamisch rissüberbrückend ausgleicht" erläutert der Hersteller Triflex. Die Oberfläche könne im Anschluss nach Belieben farblich ausgestaltet werden.

Auf den vorhandenen Fliesen in Forst sei ergänzend das Balkon Entkopplungssystem Triflex ProDrain zum Einsatz gekommen. Dieses sei speziell für den Einsatz auf durchfeuchteten Altbelägen entwickelt worden. Es bestehe aus einer Entkopplungsbahn in Kombination mit Epoxidharz, die Feuchtigkeit entweichen lasse und gleichzeitig eine lastverteilende Schicht bilde. Es sei besonders sanierungsfreundlich durch die niedrige Aufbauhöhe des Systems und ein geringes Flächengewicht. Die Makrü Bau GmbH, Eisenhüttenstadt, übernahm die Ausführung der Arbeiten. Die im Umgang mit Triflex-Produkten geschulten Fachverarbeiter schliffen zunächst den vorhandenen Fliesenbelag an und reprofilierten Ausbrüche und Senken nach Bedarf. Lose Fliesen befestigten sie wieder und brachten im Anschluss die passgenau zugeschnittene Entkopplungsbahn an. Danach trugen sie Triflex Pox R 100+ auf. Nach dem Abstreuen mit Quarzsand im Überschuss wurden die Wandanschlüsse mit Triflex Primer 276 grundiert. Bei der Abdichtung der Details nutzten die Verarbeiter Triflex Pro Detail. "Das flüssige Harz mit Spezialvlies schafft, einmal ausgehärtet, eine naht- und fugenlose Oberfläche", erläutert der Hersteller. Im nächsten Schritt seien die Randprofile mit Triflex Cryl Spachtel eingeklebt sowie anschließend die gesamte Fläche mit Triflex ProTerra abgedichtet worden. Das zur Beschichtung der Nutz- und Verschleißschicht verwendete zweikomponentige Produkt Triflex ProFloor RS 2K eigne sich besonders für kleine Balkone, da es leicht verarbeitet werden könne. Für die Versiegelung hätten sich Bauherr und Architekt für Triflex Cryl Finish 205 im Farbton Kieselgrau entschieden.

Mit den Flüssigkunststoff-Produkten von Triflex hätten die nicht tragfähigen, undichten Oberflächen und Details auf den Balkonen rissüberbrückend und langzeitsicher abgedichtet werden können. Die Bausubstanz sei langfristig vor Feuchteeintrag geschützt. Die Bewohner hätten die Balkone nach kurzer Zeit wieder uneingeschränkt nutzen können. Durch die Möglichkeit, den Altbelag liegen zu lassen, hätte die Sanierungsmaßnahme schnell und günstig durchgeführt werden können, außerdem seien die Anwohner nicht mit Lärm und Staub belästigt worden, wie es bei Abrissarbeiten der Fall gewesen wäre. Die neue Oberfläche sei dauerhaft dicht und gebe dem "verlängerten Wohnzimmer" der Mieter ein ansprechendes Erscheinungsbild.

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