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Barrierefreies Wohnen

Fördermittel für 2020 aufgestockt

Frankfurt (ABZ). – Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) hat die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung für dieses Jahr von bislang 75 auf 100 Millionen Euro erhöht. BMI und die KfW reagieren damit nach eigener Aussage auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Barrierereduzierung. Bundesinnenminister Horst Seehofer: "Niemand sollte umziehen müssen, nur weil seine Wohnung nicht altersgerecht gestaltet ist. Deshalb stocken wir die Förderung für Baumaßnahmen, mit denen Barrieren reduziert werden, deutlich auf. Davon profitieren ältere Menschen, Familien mit Kindern aber auch Bürgerinnen und Bürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind."

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe: "Die hohe Nachfrage nach KfW-Zuschüssen für die Barrierereduzierung zeigt die große Relevanz dieser Förderung. Ich freue mich, dass wir das Produkt nun mit höheren Mitteln fortführen können und dadurch noch mehr Menschen in Deutschland in Wohnkomfort investieren und sich einen längeren Verbleib in der gewohnten Umgebung sichern können." Das BMI und die KfW fördern mit Investitionszuschüssen von bis 6250 Euro bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden.

Seit 2009 wurden laut KfW knapp 410 000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 3,85 Milliarden Euro mithilfe der Förderung umgebaut. Allein im Jahr 2019 seien es 63 000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 400 Millionen Euro gewesen. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen nach Angaben der KfW der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/02/2020.

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