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BAU ONLINE 2021

Große Resonanz für digitales Event

Die BAU in München findet in diesem Jahr online statt.

München (ABZ). – Die BAU ONLINE erfährt große Resonanz: Rund 190 Aussteller haben sich für das digitale Event vom 13. bis 15. Januar 2021 angemeldet, um Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche anzubieten.

"Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die BAU ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen", bekräftigt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. "Wir freuen uns über eine starke Beteiligung an der BAU ONLINE. Bis dato haben sich 190 Aussteller aus 25 Ländern angemeldet – und wir erwarten noch weitere Anmeldungen bis zum 8. Januar."

Derzeit unterstützen 22 Aussteller die BAU als Sponsoren. Auch die Besucherregistrierung entwickelt sich sehr positiv. "Ich bin beeindruckt über die Zahl der Unterstützer, Aussteller, Experten und Teilnehmer zur BAU ONLINE", sagt Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats der BAU München und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG. "Das zeigt: Die Branche braucht eine Plattform wie die BAU, im Corona-Jahr 2021 virtuell und 2023 wieder als Präsenzmesse."

Zum aktuellen Zeitpunkt bieten die Aussteller 433 Live-Präsentationen und 1386 1:1-Gespräche an – Zahlen, die sich bis zum Event sukzessive weiter erhöhen werden. Die Online-Besucher können die Networking-Möglichkeiten am besten ausschöpfen, wenn sie sich frühzeitig für die Angebote anmelden, da diese zum Teil limitiert sind. Den persönlichen Überblick sichert die Planungshilfe "Meine BAU", die das individuelle Tagesprogramm aus Live-Präsentationen, 1:1-Gesprächen und Konferenzforen teilweise automatisiert zusammenstellt.

Dr. Reinhard Pfeiffer ist stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

Das Konferenzprogramm besteht aus den drei Säulen "Zukunft des Bauens" (Bauverlag), "Studio Bund" (Bundesbauministerium) und "BAU TV" (BAU München). Der Bedarf an Information ist hoch, denn "egal ob Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energiewende oder Nachhaltigkeit: Die aktuelle Situation wirkt als Beschleuniger längst notwendiger Transformationsprozesse der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft", erklärt Thomas Kirmayr, Fraunhofer Allianz Bau.

Derartige Herausforderungen "meistern wir durch die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in Lehre und Forschung, durch Life Long Learning sowie aktive Förderung von Startups", meint dazu Kasimir Forth, Technische Universität München (TUM). Auch im Sinne der Nachhaltigkeit braucht es digitales Denken, es geht unter anderem darum, "Hardware durch Software zu ersetzen, um Gebäude zu temperieren – ohne Heizung, Lüftung, Kühlung, aber abgestimmt auf Nutzer und örtliches Klima", erläutert Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle Architekten. Den Architekten kommt als Gestalter des Zusammenlebens eine besondere Bedeutung zu, "wir müssen Mensch, Raum und Umwelt wieder in Einklang bringen", so Martin Haas, haascookzemmrich STUDIO2050. Diese und zahlreiche weitere Top-Experten werden im Konferenzprogramm wertvolle Einblicke in die Zukunft des Bauens geben.

"'Facing the future' heißt eine unserer Sessions und könnte auch generell das Motto der Stunde sein", erklärt Dr. Reinhard Pfeiffer. "Die BAU ONLINE gibt wertvolle Orientierung in bewegter Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir ein gehaltvolles Programm mit vielen Experten aus Bauwirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammengestellt." Das Programm besteht aus drei Säulen: Forum Zukunft des Bauens, BAU TV, Studio Berlin.

Gemeinsam mit dem Bauverlag wurde das "Forum Zukunft des Bauens" kuratiert. Hier diskutieren Top-Experten die Folgen von Corona auf Architektur und Baubranche, Wege zu ausreichend bezahlbarem Wohnraum sowie zu klimaneutralen und -resilienten Gebäuden, es werden Lösungen aufgezeigt, wie Ressourcen wiederholt genutzt werden können und auch, wie digitalen Plan- und Entwurfswerkzeugen zu einer größeren Durchdringung verholfen werden kann. Zu guter Letzt gibt es einen übergreifenden Blick in die Zukunft, auf Innovationen in der Planung und beim Bauen, die aus Sicht der Architekten und Ingenieure in den nächsten drei bis fünf Jahren Realität werden.

Am interaktiven Programm des BAU-TV beteiligen sich über 20 Partner und Verbände, unter anderem sind Fraunhofer, ZDB, DGNB, BVBS, TUM sowie die Bayerische Ingenieurkammer mit an Bord. In Fünf-Minuten-Beiträgen werden kurz und prägnant Case Studies und Best-Practice-Beispiele vorgestellt sowie in Live-Talks vielfältige inspirierende Einblicke gewährt. Hier treten auch die neun Start-ups des Digital Village in einem Wettbewerb gegeneinander an – und die Zuschauer haben die Möglichkeit via Online-Voting den Sieger zu wählen. Dieser gewinnt eine kostenlose Standfläche auf der digitalBAU im Februar 2022.

Von Innovationspotenzialen durch Künstliche Intelligenz über die Frage, wie die Baubranche zur Energie- und Ressourcenwende beitragen kann bis hin zu Lowtech-Strategien für das Bauen – das Studio Bund sendet live aus Berlin eine reichhaltige Gesprächsreihe mit aktuellen Ergebnissen aus der Bauforschung und konkreten Beispielen aus der Praxis. Kuratiert wird das Programm vom Bundesbauministerium gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Insgesamt 8 Sessions zählt das Programm hier: Digital planen, bauen und betreiben zwischen Innovation und Praxis; Zukunftsblick und Pandemie; Kollaboration neu denken; Von der Kreislaufwirtschaft zur Circular Economy; Bauen für das Klima und den Klimawandel; Die neue Normalität – Wohnen, Bauen und Forschen nach der Pandemie; Wohngut – sozial-ökologischer Hausbau, Simplexität – resilientes Bauen.

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