Anzeige

Bauaussichten 2015

Bedarf an Wohnraum in Ballungszentren steigt weiter

Von Dr. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe, München

Der mehrgeschossige Wohnungsbau hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung wird auch 2015 fortlaufen.

Der für Wandbaustoff-Hersteller wichtige Neubau-Markt stützt sich auf drei Säulen: den privaten Familien-Hausbau, den mehrgeschossigen Wohnungsbau sowie Sonder- und Gewerbebauten. Der mehrgeschossige (Miet-)Wohnungsbau ist dabei seit mehreren Jahren der am stärksten wachsende Sektor.

Auch in Zukunft bleibt sein Bedarf besonders in den Metropolen und Ballungszentren der Republik groß, gleichzeitig ist das dortige Angebot an bezahlbarem Wohnraum allmählich erschöpft. Erfreulich ist in dem Kontext das aktuell besonders niedrige Zinsniveau für Hypotheken und Immobilienkredite. Es ist daher zu erwarten, dass sich dieses günstige Finanzierungsumfeld – wie schon zuletzt – positiv auf den Wohnungsneubau auswirken wird. Das bereits erhöhte Marktvolumen sollte damit auf konstantem Niveau erhalten bleiben. Auch die Verschärfungen der künftigen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 werfen bereits ihre Schatten voraus. Diese treten ab Januar 2016 in Kraft und können sich dann aufgrund der steigenden Baukosten spürbar negativ auf den Neubau auswirken. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass Bauherren dies oft zu umgehen versuchen: Investitionen, die ursprünglich erst für später geplant waren, werden bereits ein Jahr früher realisiert. Dieser Vorzieheffekt lässt daher für 2015 – insbesondere in der zweiten Jahreshälfte – einen Anschub der Baugenehmigungen erwarten. Anhaltende gesellschaftliche Trends, wie bspw. steigende Mobilitätserwartungen und vermehrte Singlehaushalte, werden den Bedarf an Wohnraum in Ballungszentren weiterhin ankurbeln. Auf diese Bedürfnisse müssen sich auch die Wandbaustoff-Hersteller einstellen.

Die Unipor-Gruppe sieht sich mit ihrem Produktangebot 2015 sowohl im Sektor des Einfamilienhauses als auch im mehrgeschossigen Wohnungsbau sehr gut aufgestellt. Der massive Mauerziegel "Unipor W07 Coriso" bspw. gilt als ein Allrounder, mit dem sich nicht nur Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser, sondern auch mehrgeschossige Gebäude nach Passivhausstandard errichten lassen. Mit ihm sowie mit weiteren Unipor-Mauerziegeln der W-Klasse kann der stabil bleibende Markt im Bereich des Einfamilienhauses weiterhin sehr gut bedient werden. Die Entwicklung im Mehrgeschosswohnungsbau jedoch ist dynamischer: Aufgrund des hohen, zentrierten Bedarfs an Wohnraum verschieben sich die Ansprüche an Gebäudestruktur und Wandbaustoffe. Nicht nur wegen der gesetzlichen Verordnungen zur Energieeinsparung sind daher eine gute Planung und hochwertige Baustoffe für schlanke Wände nötig. Unipor beantwortet diese Entwicklung aktuell unter anderem mit dem neuen "Unipor WS08 Coriso"-Mauerziegel: Bereits bei einer Wandstärke von 30 cm bietet er einen Schallschutzwert Rw,Bau,ref von mindestens 48,2 dB. Er übertrifft zudem die aktuellen Anforderungen der EnEV und schafft somit 2015 die Voraussetzungen für den Bau von KfW-Effizienzhäusern. Was den dritten Bausektor der Sonder- und Gewerbebauten angeht, so bietet die Unipor-Gruppe mit ihren WS- und S-Ziegel-Klassen bereits seit Jahren ein ausdifferenziertes und bewährtes Produktprogramm an. Dieses ist hervorragend dazu geeignet, die steigende Nachfrage in diesem Bereich hochwertig zu bedienen.

Die 2014 eingeführte Mietpreisbremse für Bestandswohnungen gilt für Neubauten nicht. Diese Sonderbehandlung ist dringende Voraussetzung für die Schaffung des benötigten Wohnraums in Ballungszentren. Eine Unterstützung des Wohnungsneubaus kann jedoch nur mit direkter Förderung oder zusätzlicher steuerlicher Anreize wie der Abschreibung für neugeschaffenen Wohnraum erreicht werden. Zusätzlich bedarf es geeigneter Baustoffe sowie planerischer Kompetenz, um die Kosten je Quadratmeter Wohnraum zu senken. Hierbei gibt es jedoch oft Nachholbedarf. Mit einem aktuellen Bauprojekt in München-Ramersdorf zeigt die Unipor-Gruppe beispielhaft, wie durch städtische Nachverdichtung Wohnraum geschaffen werden kann. So entstehen in der Rupertigaustraße bis Ende 2015 aufgrund optimaler Planung und monolithischer Bauweise insgesamt 900 m² mehr Wohnraum als beim zuvor abgerissenen Gebäudeensemble. Der eingesetzte "Unipor WS10 Coriso"-Mauerziegel ermöglicht dabei mit seinen guten bauphysikalischen Werten ein behagliches Wohnen, das durch hohen Schall- und Brandschutz sowie niedrige Heizkosten flankiert wird.

Am Jahresende 2015 werden auf diese Weise 98 neue sozialverträgliche Wohnungen in bester bauphysikalischer Qualität entstanden sein. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel