Anzeige

Bauaussichten 2016

Für Anforderungen in 2016 optimal aufgestellt

Von Dr. Thomas FEHLHABER, Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe, München

Dabei ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung bereits weitere Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt hat: Mit der zusätzlichen Summe von einer 0,5 Mrd. Euro jährlich bis zum Jahr 2019 ist ein erster Grundstein gelegt. Diese Gelder werden den Wohnungsbau im städtischen Bereich spürbar antreiben. Doch steht dem ein großer Mangel an Baugrundstücken innerhalb der Städte gegenüber: Kommunen müssten mehr Bauland zur Verfügung stellen. Zugleich werden im Bausektor solche Lösungen immer wichtiger, mit Hilfe derer sich möglichst viel Wohnfläche auf wenig Platz schaffen lässt.

Neben Maßnahmen der öffentlichen Hand sind aber auch mehr private Investitionen nötig. Natürlich spielen hier insbesondere wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Um ausreichend Anreize zu schaffen, ist es etwa zwingend erforderlich, die Möglichkeiten zur degressiven Abschreibung (AfA) im Mietwohnungsneubau wieder zu verbessern: Eine Lösung wäre, die Abschreibungen von den jetzigen zwei auf die früheren 4 % zu erhöhen.

So ließe sich dem Umstand Rechnung tragen, dass ein Gros der heute verwendeten Bauteile und technischen Anlagen nur eine geringere Nutzungsdauer aufweist. Durch eine Anhebung der AfA würde sich der Markt zudem für Privatleute mit mittleren Einkommen öffnen, die im Mietwohnungsbau eine attraktive Wertanlage oder Altersvorsorge sehen.

Ein weiteres Hemmnis, das es zeitnah zu überwinden gilt, sind die bürokratischen Hürden auf staatlicher Ebene. Sollen in Zukunft jährlich rund 400 000 neue Wohneinheiten entstehen, so müssten die Prozesse außerhalb der Baustelle beschleunigt werden.

Denn nicht der Bau selbst kostet Zeit, sondern vor allem der Weg dahin. Es ist daher dringend notwendig, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen. Ein pragmatischer wie überzeugender Ansatz sind hier Typenhäuser, die nicht erst im Einzelfall geprüft und genehmigt werden müssen. So ließe sich eine große Anzahl an Wohneinheiten innerhalb schnellster Zeit errichten und damit die akute Nachfrage stillen. Gleichwohl sind diese Gebäude nicht nur kurzfristige "Notlösungen", sondern über einen längerfristigen Zeitraum vollumfänglich nutzbar. Da sie mit modernen Mauerziegeln schnell und problemlos zu errichten sind, müssen hier keine Kompromisse in Sachen Architektur und Klimaschutz eingegangen werden.

In Zukunft werden innovative Ansätze im Bausektor immer wichtiger.

Besonders im Hinblick auf die ab 2016 verschärfte Energieeinsparverordnung müssen Bauherren immer mehr auf sowohl wirtschaftliche als auch nachhaltige Bauweisen achten.

Massives Unipor-Ziegelmauerwerk bietet hier eine optimale Lösung: Es lässt sich äußert wirtschaftlich errichten und bietet eine langlebige, robuste Gebäudehülle. Die Kostentreiber im Bausektor liegen ohnehin nicht auf Seiten des Rohbaus, wie aktuelle Zahlen erneut attestieren: so auch die bereits viel zitierte Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Kiel).

Diese zeigte auf, dass der Rohbauanteil – im Vergleich zu den Gesamtkosten des Gebäudes – von knapp 54 % im Jahr 2000 auf nur noch 46 % in 2014 gesunken ist. Zeitgleich haben sich die Qualitätsstandards von Mauerziegel deutlich erhöht: Sie erfüllen sicher die vielfältigen Anforderungen an Energieeffizienz und modernen Wohnkomfort, wie hohen Schallschutz, gute Brandsicherheit und wohngesunde Raumluft.

Mit dem Unipor-Ziegel-System lassen sich daher mehrgeschossige Wohnbauten schnell und nachhaltig erstellen – ideal für die Wohnungswirtschaft. So sehen wir uns auch für die Anforderungen im Baujahr 2016 optimal aufgestellt.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=307++187++351++334&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/2016.

Anzeige

Weitere Artikel