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Bauaussichten 2017

Abbruch befindet sich im Aufwind

Von Johann Ettenguber,Vorstandsvorsitzender Deutscher Abbruchverband, Köln

Abbruch

Johann Ettenguber,Vorstandsvorsitzender Deutscher Abbruchverband.

Die bauma Messe im Frühjahr 2016 war ein wichtiger Indikator, der die Zuversicht und gut gefüllte Auftragsbücher der ganzen Baubranche widerspiegelte. Nicht weltweit, nicht europaweit, aber insbesondere der deutsche Markt erweist sich als Wirtschaftslokomotive.

Die deutsche Abbruchbranche ist zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr 2016. Der Ausblick in das kommende Jahr 2017 ist ebenfalls zuversichtlich. Wir hatten gut zu tun und gehen davon aus, dass dies auch im nächsten Jahr zunächst so anhalten wird. Für die meisten unserer Verbandskollegen ist die gute Auftragslage überwiegend auf private Investoren zurück zu führen. Es läuft also in unserer sogenannten Real-Wirtschaft zurzeit richtig rund. Das wirkliche Leben, reale Menschen und auch unsere Branche sprechen damit eine ganz andere Sprache, als es uns die welt- und auch innenpolitischen Topthemen vermitteln oder glauben lassen wollen. Hat sich hier eine Parallel-Welt entwickelt ?

Der neue Bundesverkehrswegeplan, mit dem bis zum Jahr 2030 fast 270 Mrd. Euro investiert werden sollen, wird als Wahlgeschenk dankend angenommen. Die aktuelle Zinspolitik ist für unsere Branche mit den damit verbundenen Investitionen in Abbruch und Neubau ebenfalls gut. Die deutsche Abbruchbranche und auch der Deutsche Abbruchverband sind insgesamt gut aufgestellt, um die vor uns liegenden Herausforderungen anzunehmen. Die Abbruch-Fachwelt wird sich am 10. März 2017 zur 23. Fachtagung Abbruch wieder in Berlin treffen. Der Deutsche Abbruchverband heißt dort alle am Abbruchgeschehen Interessierten herzlich willkommen.

Bis dahin und mit den besten Wünschen für die Leser der ABZ.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/2017.

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