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Bauaussichten 2019

Positiver Ausblick: JCB trotzt globaler Unsicherheit

Von Frank Zander, Geschäftsführer JCB Deutschland GmbH, Köln

Der Weltwirtschaft steht ein Jahr voll politischer Unsicherheit bevor. Die aktuellen Turbulenzen an den großen Börsenplätzen der Welt sind hierfür ein untrügliches Zeichen. Die Dieseldebatte, der EU-Ausstieg Großbritanniens sowie die lautstarken Drohungen von US-Präsident Trump, Strafzölle auf chinesische und europäische Importe einzuführen, verunsichern die Märkte und Investoren weltweit. Doch unsere globale Präsenz verschafft uns eine hohe Flexibilität bei der Verlagerung von Produktionskapazitäten, wodurch wir mögliche Negativfolgen – im Sinne unserer Kunden - abfedern können.

Rückblickend war 2018 für JCB ein erfolgreiches Wachstumsjahr. Mit einem stolzen Umsatzplus von 15 % ist der Konzern deutlich stärker als der Markt gewachsen. Mit einer breit gefächerten Produktpalette sind die Umsätze auf breiter Front gestiegen. Zeitgleich konnten bspw. mit dem Hydradig, der neuen X-Serie und den im letzten Jahr eingeführten Arbeitsbühnen neue Marktfelder erschlossen werden. Auch sieht JCB bspw. mit dem neu vorgestellten Elektro-Mini-Bagger ein gutes Potenzial in den kommenden Jahren.

Für die gesamte Unternehmensentwicklung von JCB werden im Jahr 2019 die Brexit-Auswirkungen maßgeblich sein. In der gesamten JCB-Gruppe verfolgen wir die Verhandlungen genau und analysieren die möglichen Auswirkungen auf unser Geschäft in Deutschland. Hauptanliegen ist es hierbei, eventuelle Folgen des Brexits für unsere Kunden und den Handel so gering wie möglich zu halten. Bei den aktuellen Zollverfahren ergibt sich derzeit, dass für einen Großteil unserer JCB-Produkte bei Einfuhr in die EU kein Zollsatz fällig wird. Im Kern bedeutet dies, dass die meisten unserer Maschinen auch weiterhin zollfrei nach Deutschland gelangen, selbst wenn die britische Regierung und die EU kein Freihandelsabkommen vereinbaren und somit die Zoll- und Einfuhrbestimmungen der Welthandelsorganisation WTO für den Handel über den Ärmelkanal maßgeblich werden.

Die Geschäftsaussichten am deutschen Investitionsgüter-Markt für 2019 sind weiterhin positiv: Der Wohnungsneubau bleibt auf hohem Niveau – nach wie vor werden jährlich rund 400 000 neue Wohneinheiten benötigt. Zudem sind die öffentlichen Haushalte landesweit gefordert, in die Verkehrswegenetze zu investieren – gleiches gilt für den Ausbau von Strom- und Glasfaserkabelnetzen. Entsprechend deuten die Stimmungsindizes der Verbände für 2019 auf eine anhaltende starke Konjunktur am Bau hin. Aus diesen Gründen erwartet JCB eine gegenüber 2018 leicht bessere Geschäftslage.

Zum 1. Januar startet die JCB Key Account Deutschland GmbH. In dieser neuen Gesellschaft werden wir – in enger Abstimmung mit unseren Vertriebspartnern – das Geschäft mit Großkunden bündeln, die überregional oder international aufgestellt sind.

Insgesamt plant JCB in den kommenden drei Jahren Investitionen von mehr als 500 Mio. Pfund in den Ausbau von Produktionskapazitäten – z. B. in ein neues vollautomatisches Kabinenwerk mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 100 000 Kabinen im mittelenglischen Uttoxeter. Darüber hinaus wird ebenfalls in den Ausbau von Vertriebsstützpunkten in wichtigen Kernmärkten wie Deutschland investiert. Nicht zuletzt 35 Mio. Euro investiert das Unternehmen in die neue JCB Deutschland Zentrale. Im Juli 2019 wird JCB sein neues Headquarters unweit von Köln beziehen, wo derzeit außer einem Verwaltungsgebäude ein umfangreiches Trainingszentrum entsteht. Hier werden wir uns in einer modernen Betriebsstätte auf die lokalen Bedürfnisse unserer Kunden einstellen. Wir freuen uns also jetzt schon auf ein ereignisreiches Jahr 2019.

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