Bauindustrieverband warnt

Bitumenmangel bremst Straßenbau in Thüringen

 

Erfurt (dpa). – Der Bauindustrieverband sieht angesichts eines drohenden Mangel und einer weiteren Verteuerung von Bitumen massive Probleme beim Straßenbau in Thüringen.

„Ein Lieferstopp von russischem Öl an die PCK-Raffinerie in Schwedt wird schnell sichtbare Folgen für den Straßenbau in Thüringen haben“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen, Burkhard Siebert, vor Kurzem.

Die Raffinerie in Schwedt produziere ein Drittel des in Deutschland für den Straßenbau benötigten Bitumens von 1,3 Millionen Tonnen. Bitumen diene als Bindemittel für Gesteine im Asphalt. Der Preis habe sich bereits vor dem Krieg in der Ukraine innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. Erwartet werde eine weitere deutliche Verteuerung. „Wir sollten uns auf spürbare Unregelmäßigkeiten im Straßenbau in unserem Freistaat einstellen, wenn die Investitionen der öffentlichen Hand nicht angepasst werden“, sagte Siebert.

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