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Baukindergeld

Fast 50 000 Anträge in drei Monaten eingegangen

Berlin (dpa). – Drei Monate nach der Einführung des Baukindergelds haben bereits 47 741 Familien in Deutschland die Leistung beantragt, die sie beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen soll. Das geht aus Zahlen der für Förderanträge zuständigen KfW-Bankengruppe und des Bundesbauministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen. Die meisten Anträge kamen bisher aus Nordrhein-Westfalen (10 728), gefolgt von Baden-Württemberg (6407) und Niedersachsen (6039).

Derzeit werden rd. 3000 Anträge pro Woche gestellt, hieß es. Das Baukindergeld, das der früheren Eigenheimzulage ähnelt, kann seit dem 18. September beantragt werden. Pro Jahr gibt es ein Fördervolumen von rd. 3 Mrd. Euro. Trotz der großen Nachfrage gehe man davon aus, dass das Fördervolumen reichen werde, hieß es. Insgesamt bekommen bisher 82 865 Kinder mithilfe des Baukindergelds ein neues Zuhause. Die meisten Familien, die einen Antrag gestellt haben, haben ein oder zwei Kinder. Die wenigsten Anträge wurden in den Stadtstaaten Bremen (419), Hamburg (480) und Berlin (725) gestellt, gefolgt vom Saarland (736). Geht es in dem Tempo weiter, könnte es im kommenden Jahr knapp werden. Denn es greift hier das "Windhund-Verfahren": Wenn die jährlichen Mittel aufgebraucht sind, sind sie aufgebraucht.

Der Bund schießt nicht nach. Letztmalig beantragt werden kann die Förderung, wenn Ende 2020 eine Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag unterschrieben wird. Der Förderzeitraum beträgt also drei Jahre. Die Anträge können bei der KfW spätestens drei Monate nach Einzug in die Immobilie online über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Wegen des technischen Aufbaus des Programms und des erst dann möglichen Hochladens von Dokumenten wie Einkommensteuerbescheiden, Meldebescheinigung und Grundbuchauszug, soll die Auszahlung erst ab März 2019 so richtig starten.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 51/2018.

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