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Bauland-Initiative soll Mietpreisspirale stoppen

Düsseldorf (dpa). – Kommunen und private Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen können künftig mehr Unterstützung des Landes bei der Mobilisierung von Bauland erhalten. Das kündigte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) in Düsseldorf an. Mit einer Ausweitung und Bündelung der Informations- und Serviceleistungen sowie zusätzlichen Millionen wolle die Landesregierung "gewährleisten, dass schneller und mehr gebaut wird". Kommunen mit Liegenschaften, die für das Land besonders interessant sind, können demnach kostenlos einen "Bauland-Check" des Landes in Anspruch nehmen. Die Experten der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.Urban prüfen dann, ob und welche Nutzungen der Flächen möglich sind. Die Landesregierung will vor allem Kommunen unterstützen, denen finanzielle und personelle Ressourcen fehlen, um Bauleitplanungen zügig umzusetzen. NRW.Urban kann für sie auch die Entwicklung neuer Baugebiete federführend übernehmen. Mit dem Entwurf für den Landeshaushalt 2020 werde vorgeschlagen, den Bürgschaftsrahmen dafür auf 200 Mio. Euro zu verdoppeln, erläuterte Scharrenbach.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2019.

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