Bauschutt-Handling

Container mit Baggeraufnahme

Der "Collect1000" soll Baggerfahrern den Umgang mit Bauschutt erleichtern.

Lauchheim (ABZ). – Wer im Bereich Abbruch tätig ist, weiß: Oft ist schneller abgerissen als sortiert und abtransportiert. Insbesondere das Vorsortieren des gebrochenen Materials nimmt viel Zeit in Anspruch. Nach Erfahrungswerten von HS-Schoch müssen Bauschutt, Holz, Metall oder Kabel aufgrund der Vorsortierung vor dem eigentlichen Abtransport sprichwörtlich "zwei Mal in die Hand genommen werden." Mit Einsatz des "Collect1000"-Sammel-Containers soll sich dies ändern: Das neueste Produkt aus der Ideenschmiede des Baumaschinenzubehörherstellers ist auf Grundlage einer klassischen Containermulde entwickelt worden. Das Besondere an dem Bauschutt-Recycling-Container ist die Ausstattung mit einer Direktaufnahme für Baggerfahrzeuge. Angebaut am Bagger kann der Fahrer den Container am "Point of Action" positionieren – auch in unwegsamem Gelände, das mit straßentauglichen Fahrzeugen nicht erreichbar ist – und Bauschutt, Holz, Metall oder Kabel direkt im "Collect1000" ablegen. Erst wenn der Container prall gefüllt ist, braucht sich der Bagger den Sammelbehälter zu schnappen, um den Inhalt in den Abfuhrcontainer zu entleeren.

Lieferbar ist der "Collect1000" mit sämtlichen gängigen Baggeraufnahmen. Auch in Sachen Abmessungen haben Anwender die Wahl. Je nach Anforderungsprofil kann ein Kunde Länge, Breite und Höhe festlegen. "Wir empfehlen zur Optimierung der Logistik verschiedene Größenvarianten zu wählen, die nach dem Baukastenprinzip ineinander verschachtelbar sind", regt der neue Geschäftsführer Carsten-Michael Obrecht an. Da es in Sachen Abbruch "hart auf hart geht" und damit die Freude am "Collect1000" möglichst lange anhält, produziere der Verschleißschutzexperte den Container komplett aus Hardox-Stahl. "Mit dem Collect1000 erweitern wir unser Portfolio als Systemlieferant für die Recycling- und Abbruchindustrie. Ob Sammelsysteme, Verschleißteile oder Anbaugeräten – bei uns findet der Kunde für jede Anwendung die optimalen Werkzeuge", ergänzt Geschäftsführer Marcel Schoch.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 05/2017.

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