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Baustellenabfälle recyceln

Ökologisch abreißen und abwracken

In Frankreich hat ein Unternehmen bei der Abwrackung eines alten Hauses fast das gesamte Baumaterial verwendet, um ein neues Haus an derselben Stelle zu errichten.

München (ABZ). – "Nichts wird weggeworfen!", sagten früher unsere Großmütter zu uns. Was übrig blieb, wurde wiederverwendet. Zum Beispiel wurden Lebensmittel am nächsten Tag anders zubereitet und wieder serviert. Etwas wegzuwerfen war Verschwendung. Dasselbe könnte man heutzutage über die Abrissprozesse sagen, insbesondere, wenn etwas abgerissen wird, um es zu sanieren und neu aufzubauen. Nichts wird dabei weggeworfen, oder besser gesagt, fast nichts. Der Bauschutt wird sortiert, wenn nötig verarbeitet und dann wieder verwendet, sei es direkt auf der Baustelle oder an einem anderen Ort. Ein spanisches Unternehmen riss vor kurzem eine alte Werkshalle ab, um an derselben Stelle eine neue Werkshalle zu bauen, beschreibt das Unternehmen MB Crusher. Der größte Teil dessen, was abgerissen wurde, sei beim Bau der neuen Werkshalle wiederverwendet worden. Die schwerste Arbeit sei mit dem Backenbrecherlöffel von MB Crusher verrichtet worden. Er zertrümmerte das Material, das später als Fundament der neuen Werkshalle verwertet wurde. Die Arbeit führte eine einzige Maschine und ein Bediener auf derselben Baustelle aus. "Innerhalb kürzester Zeit und mit einem minimalen finanziellen Aufwand", so MB Crusher.

Der Abriss eines Gebäudes bestehe aus vielen Vorgängen, Zeit und Kosten und sei die Grundlage für eine Veränderung. Ein nachhaltiger Abriss ermögliche es, 8 % der Bauabfälle wiederzuverwerten, anstatt sie auf die Müllhalde zu bringen. "Der selektive Abriss – auch grüner Abriss oder grüne Abwrackung genannt – kann auf den ersten Blick teurer, länger und anspruchsvoller erscheinen", so MB Crusher. In Wirklichkeit ermögliche er Einsparungen von Kosten für die Mülldeponie, Zeiteinsparungen und die Inanspruchnahme von Steuervorteilen.

In Frankreich habe ein Unternehmen bei der Abwrackung eines alten Hauses fast das gesamte Baumaterial verwendet, um ein neues Haus an derselben Stelle zu errichten. Alle Probleme in Zusammenhang mit Logistik und Abfallbeseitigung entfielen. In der Türkei habe der Betreiber eines Baggers Kosten gespart, indem er das ausgebaggerte Abrissmaterial einer Straße – eine Mischung aus Basalt und Asphalt – mit einen Backenbrecherlöffel BF90.3 an seinem Bagger zertrümmerte. Es sei auf der Baustelle wiederverwertet worden. Der selektive Abriss sei der erste Schritt zur Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft im Baugewerbe. Er ermögliche es, Bauschutt wiederzuverwerten. Die Qualität des Ergebnisses hänge vom Abrissprozess und den für die Trennung und -verarbeitung des Abfallmaterials verwendeten Maschinen ab, teilt MB Crusher dazu mit. Die Produkte von MB Crusher seien hergestellt worden, um diesen Anforderungen zu genügen.

Wenn es zum Beispiel notwendig sei, Material in verschiedenen Stückgrößen herzustellen, könne man die Backen des Backenbrecherlöffels entsprechend einstellen oder den Korb des Sieblöffels direkt auf der Baustelle austauschen. Wenn Materialien unterschiedlicher Art und Größe bewegt werden müssen, genüge es, das richtige Zubehör am Sortiergreifer von MB Crusher zu montieren.

"Alle, die die Maschinen von MB Crusher verwenden, können den Bauschutt wiederverwerten und das Abfallmaterial in Qualitätsmaterial verwandeln, so dass die Rohstoffe in Profit verwandelt werden", so MB Crusher. Mit Geräten von MB Crusher könnten Anwender einen großen Anteil des Abrissmaterials in hoher Qualität wiederverwerten. Vorteile seien geringere Transportkosten für die Entsorgung des Bauschutts, geringere Gebühren für die Mülldeponie oder für die Wiederaufbereitungsanlagen, weniger Materialkosten für den Kauf neuer Baumaterialien sowie mögliche Erlöse durch die Wiederverwertung oder das Recycling des Materials. Ein nachhaltiger Abriss würde sich positiv auf den vernachlässigten Zustand vieler Stadt- und Industriegebiete auswirken. Wo baufällige Häuser oder Lagerhallen abgerissen und durch neue Gebäude ersetzt würden, entstehe ein Mehrwert für das umliegende Gebiet und seine Bewohner. Das von der EU vorgesehene Ziel, bis 2020 70 % aller Baustellenabfälle zu recyceln, könne erreicht werden, wenn die richtigen Lösungsansätze umgesetzt würden, so MB Crusher.

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