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Baustoff-Recyclingsieb sparte Transporte

Mutterboden auf der Baustelle erzeugt

Geschäftsführer Ludger Pohlmann (l.) und Florian Schmellenkamp (BHS) vor dem Baustoff-Recyclingsieb SBR 3.

Telgte (ABZ). – Das 2019 von der BHS Innovationen GmbH auf den Markt gebrachte Baustoff-Recyclingsieb SBR 3 hat Unternehmensangaben zufolge seinen Platz bei den Straßen- und Tiefbauern des Landes gefunden. Für den Einsatz im Garten- und Landschaftsbau sei es, bei entsprechenden Projektgrößen, ebenfalls eine interessante Maschine.

So setzt die zehn Mitarbeiter starke Pohlmann Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG aus Telgte bei Münster die BHS-Siebmaschine für Aufbereitungsprojekte ein. "Zusammen mit unserem Radlader passt die Maschine auf einen Tieflader und kann von diesem verladen und beschickt werden", sagt Ludger Pohlmann, Firmengründer und Geschäftsführer. So rechne sich der Einsatz bereits ab Projekten mit 300 t Siebgut.

Die Maschine wiegt 2,3 t und ist 2400 mm tief. Sie kann somit auf Kippern, Anhängern und Tiefladern transportiert werden. Gehoben wird sie mit dem Mobilbagger, Fahrzeugkran oder aber vom Radlader selbst. "Weiter ist das Maß entscheidend für den Siebvorgang an sich, da es die Siebstrecke bestimmt", so Schmellenkamp. Siebstrecke und Motorleistung seien ganz entscheidend für die Aufgabegeschwindigkeit und Durchsatzleistung.

Ein 2 kW starken Unwuchtmotor unter dem Siebdeck sorgt für eine direkte Krafteinleitung. Im Zusammenspiel mit den Rosta-Schwingelementen ist die Absiebung kraftvoll, leise und exakt, beschreibt BHS. Die Kombination mit dem Stangensizer, der über dem Siebdeck positioniert ist, ermöglicht die Aufgabe ohne Vorsortierung des Aushubs, da grobe Brocken problemlos abgeschieden werden. Das Siebdeck ist frei zugängig und kann innerhalb einer halben Stunde von zwei Personen gewechselt werden.

Bei der Umsetzung einer Tiefbaumaßnahme für einen ortsansässigen Onlinehändler hatte die Firma Pohlmann rund 16 000 m³ Baustoffe zu bewegen, 5000 m³ davon waren aufzubereitender Aushub. Als Garten- und Landschaftsbauer hatten Ludger Pohlmann und sein Team bereits in vorherigen Bauabschnitten ihr Können im Tiefbau nachgewiesen. Mit einem Siebdeck mit 20 x 20 mm Maschenweite bespannt, wurde die SBR 3 mit einem Wacker Neuson ET 145 Kompaktbagger beschickt und mit einem Radlader Typ WL 70 geleert. Was sonst mit einer größeren Mietmaschine abgewickelt worden wäre, konnte so mit der eigenen Technik realisiert werden. Inklusive der Materialberäumung und Zuführung von Aushub zum Bagger wurde mit einer Stundenleistung von 80 bis 100 t aufbereitet und feinster Mutterboden erzeugt. Dieser konnte mit laufendem Projektfortschritt direkt von der Baustelle vermarktet werden. So wurden insbesondere die Kosten für Baustofftransporte gering gehalten.

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