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Bauwerkssprengungen

Abbruchverband sieht neue Fachtagung als Erfolg an

Köln (ABZ). – Viele positive Rückmeldungen hat der Deutschen Abbruchverbandes e. V. (DA) auf seine kürzlich erstmalig ausgerichtete Veranstaltung "Abbruch Explosiv – Fachtagung zu Bauwerkssprengungen" in Köln erhalten. Das teilte der DA kürzlich mit. Die mehr als 100 Besucher hätten die Tagung als sehr praxisbezogen gelobt. Auch der direkte Erfahrungsaustausch zwischen dem Publikum und den Referenten sowie die ungezwungene Atmosphäre sei bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Das Rahmenprogramm beinhaltete an beiden Tagen diverse Vorträge, so wurde u. a. über das höchste je gesprengte Haus Europas, den "Europa-Rekord – AFE-Hochhaus" informiert und über die Sprengung der 770 m langen Sinntalbrücke. Die Abendveranstaltung, eine Schifffahrt auf dem Rhein, sei zu anregenden Diskussionen genutzt worden. Die Fachtagung habe gezeigt, dass insbesondere Behördenvertreter, aber auch andere Beteiligte der Branche ein großes Interesse am Thema Abbruchsprengen hätten.

Aus Angst werde Sprengen heutzutage bei Projekten häufig nicht als Abbruchverfahren in Betracht gezogen. Diese Angst beruhe auf mangelnder Kenntnis. Ziel dieser Veranstaltung sei gewesen, den Teilnehmern diese Angst zu nehmen und zu zeigen, dass der Einsatz von Sprengtechnik oft sinnvoller sein kann als ein Rückbau mittels Abbruch-/Longfrontbagger. Sprengen sei wirtschaftlich und sicher.

Der DA sieht die neue Fachtagung zu Bauwerkssprengungen als Erfolg an. Sie werde sicherlich eine neue Konstante im Veranstaltungskalender des DA werden, kündigt der Verband an.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 29/2019.

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