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Be- und Entladespiele

Gabelstapler unterstützen Rohrspezialisten

Gruppenbild vor dem Rohrlager. Die TPR Fiberdur GmbH aus Aldenhoven setzt auf die Gabelstapler und Lagertechnik aus dem Hause Mitsubishi Forklift Trucks.

Aldenhoven (ABZ). – Die TPR Fiberdur GmbH & Co. KG aus Aldenhoven im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen hilft laut eigenen Angaben mit ihren Produkten, die Welt von heute ein bisschen sauberer zu machen. Die Schifffahrt will klimafreundlicher werden. Das ist Fakt. Fakt ist auch, dass dies bereits heute beim Neubau von Schiffen berücksichtigt wird. Neue Technologien, neue Antriebe . . . all dies bedarf neuer Zulieferer mit verfügbarem Know-how und vorhanden Ressourcen.

"Unser momentan größter Kunde ist die Meyer Werft in Papenburg. Für die neuen umweltschonenden Techniken zur Reduktion von CO2-Emissionen der internationalen Seeschifffahrt braucht es auch neue GFK-Rohrleitungssysteme, die wir herstellen", erklärt Marko Kriescher, Leiter der Fiberdur-Logistik. Der GFK-Rohrspezialist hat seinen Hauptsitz 13 km westlich von Jülich mit kurzem Weg zur A 44. Eine Niederlassung befindet sich in Papenburg – aufgrund der kurzen Wege zum Kunden.

Auf 35 000 m² Betriebsfläche produzieren in Aldenhoven rund 60 Mitarbeiter hochwertige Qualitätsrohre basierend auf Polyester, Vinylester oder Epoxidharz. Die Rohrsysteme werden kreuzgewickelt in den Nennweiten DN 25 bis DN 2000 und in Längen bis zu 10 m gefertigt. 10 000 m² Lager beherbergen die Rohstoffe für die Produktion sowie die zur Auslieferung gepackten Fertigprodukte.

Der Mitsubishi-FG25N-GRENDiA-ES-Gasstapler und sein um 2,5 t schwererer Bruder GRENDiA EX (FG50CN) beladen die Sattelzüge mit den fertigen Rohren.

Die jährliche Rohrproduktion liegt bei rund 61 000 m, dies entspricht ungefähr der Entfernung von Münster nach Dortmund. Etwas kürzer ist der Weg von Aachen, dem Sitz der Firma Wertz, zur Firma Fiberdur in Aldenhoven und wieder zurück. Diese Strecke legen die Gabelstapler-Monteure von Wertz zurück, wenn es einmal bei den Flurförderzeugen bei Fiberdur klemmt, eine Routineuntersuchung ansteht oder ein neues Anbaugerät zum Einsatz kommt. Denn Wertz hat als Mitsubishi-Gabelstapler-Händler den Rohrspezialisten mit Gabelstaplern und Lagertechnik ausgestattet. "Ich bin seit acht Jahren hier im Unternehmen tätig und Wertz war schon vorher da. Wertz ist für mich ein Begriff, seit ich ein kleiner Junge war. Wertz ist in Aachen eine feste Institution – die firmentypischen roten Autokrane mit der gelben Aufschrift sind hier im Umkreis bekannt", erzählt Kriescher.

"Wenn Zuverlässigkeit zählt", lautet der Mitsubishi-Werbeslogan, der schon fast zu einem geflügelten Wort in Zusammenhang mit den grünen Flurförderzeugen geworden ist. Aber gerade dieses "sich verlassen können" macht auch für Fiberdur den Unterschied aus. Marko Kriescher: "Ich arbeite permanent mit den Serviceleuten von Wertz zusammen, egal ob es um Wartungen oder Reparaturen oder neue Möglichkeiten geht und ich bin voll zufrieden. Auch die Beratung bei Neuanschaffungen durch Carsten Müller war immer top. Ich kann die Firma Wertz und Mitsubishi uneingeschränkt weiterempfehlen."

Als Lieferant für die chemische und petrochemische Industrie, Wasserindustrie, den Schiffs- und Kraftwerksbau fertigt Fiberdur Rohre und Formstücke in allen Längen und Stärken. Möglich wird diese große Angebotsbreite durch die Ingenieure und Techniker im Konstruktions-, Entwicklungs- und Projektmanagement. Diese erfüllen fast alle Kundenwünsche, denn sie verfügen über das Wissen, die Erfahrung und das Engagement, den Anforderungen gerecht zu werden.

Entsprechend der unterschiedlichen Größen und Materialien sind auch die Lagerplätze ganz unterschiedlich ausgestattet. So sind auf dem Freigelände ein 2,5-Tonnen-Mitsubishi-GRENDiA-ES-FG25N-Gasstapler, ein FG50CN-Gasstapler mit 5 t, und ein Combilift-Seitenstapler mit 4,5 t im Einsatz. Im Hochregallager sorgt ein Mitsubishi-RB16N2-Schubmaststapler der Baureihe "SENSiA ES" für Ordnung, unterstützt durch zwei Niederhubkommissionierer mit 1 t und einem AXIA-ES-Elektro-Deichselstapler mit 1 t Tragkraft. Natürlich besitzen alle 15 Lagermitarbeiter den Gabelstaplerführerschein.

Durchschnittlich passieren vier bis fünf Sattelschlepper das Tor in der Galileo-Allee 6 im Industriepark Emil Mayrisch: Die einen bringen die Rohstoffe – Glasfaser, Harz und so weiter – rein; die anderen liefern die Endprodukte aus. Für das Be- und Entladen sind die grünen Stapler zuständig. Und es läuft so gut, dass das Unternehmen nicht umhinkommt, zu expandieren. Der Leiter der Abteilung Flurförderzeuge von Wertz, Carsten Müller, hört so etwas gerne: Sicherlich wird da der eine oder andere Stapler zusätzlich benötigt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 10/2020.

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