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BeBoSa 2021

"Wir schauen zuversichtlich nach vorn"

In diesem Jahr wird keine BeBoSa stattfinden.

Mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Epidemie wurde die für Ende März 2020 geplante Fachausstellung BeBoSa verschoben. Neuer Termin wird der 15. bis 17. April 2021 sein. Schon jetzt sind zahlreiche Zusagen dafür eingegangen, sagt Patrick van Brienen, Geschäftsführer der niederländischen The Exhibition Company BV, die die BeBoSa veranstaltet, im ABZ-Interview.

ABZ: Herr van Brienen, was hat Sie dazu bewogen, die Fachausstellung 2020 abzusagen?

van Brienen: "Die BeBoSa ist eine internationale Fachmesse der Betonbohr- und -sägebranche mit Austellern aus zehn Nationen und Gästen aus der ganzen Welt. Anfang März war die europaweite Ausbreitung des Coronavirus bereits klar erkennbar. Mit der Absage der BeBoSa haben wir schon zum damaligen Zeitpunkt auf die aktuelle Lage sehr konsequent reagiert – im Interesse der Sicherheit unserer Aussteller und Besucher. Diese Entscheidung trafen wir nach ausführlicher Bewertung der damaligen Situation gemeinsam mit dem Fachverband Betonbohren und -sägen."

ABZ: Wie geht es mit der BeBoSa weiter?

van Brienen: "Die Fachausstellung findet in einem dreijährigen Rhythmus statt, jeweils im Jahr nach der bauma. So war es uns möglich, sie auf das nächste Jahr zu verschieben, sie findet vom 15. bis 17. April 2021 an gleicher Stelle in Willingen statt. Mit der schnellen und verbindlichen Vereinbarung des neuen Messetermins erhalten sowohl unsere Aussteller als auch wir Planungssicherheit."

ABZ: Was bedeutet das für die Aussteller?

van Brienen: "Die BeBoSa wird 2021 in gleicher Form stattfinden. Wir wollen die bereits geleisteten Vorbereitungen für das kommende Jahr übernehmen, das gilt insbesondere für die Standplanungen. Alle eingegangenen Buchungen für 2020 werden von uns storniert. Die Aussteller haben in den vergangenen Tagen ein neues Anmeldeformular erhalten, um ihre erneute Teilnahme innerhalb von acht Wochen ab Zugang verbindlich zu bestätigen. Die für 2020 geleistete Zahlungen werden auf Wunsch zurückgezahlt, diese können aber auch für die Messebeteiligung 2021 verrechnet werden. Die zweite Option würde uns in der jetzigen Situation sehr helfen. Bis heute sind bereits zahlreiche Zusagen eingegangen, das freut uns sehr.

ABZ: Welche Konsequenzen hat die Situation für Sie als Veranstalter?

van Brienen: "Die Vorbereitungen für die diesjährige BeBoSa waren natürlich sehr weit fortgeschritten. Wie bereits erwähnt, wollen wir einen Teil dieser Leistungen für das kommende Jahr nutzen. Dennoch ist die wirtschaftliche Auswirkung für uns deutlich spürbar, aber wir werden sie verkraften. Denn alle Partner haben in dieser wohl einmaligen Situation konstruktiv zusammengearbeitet. Besonders hervorheben möchte ich die Kooperation mit dem Sauerland Stern-Hotel. Die dortigen Verantwortlichen haben im Zuge der Absage einen für alle Parteien tragfähigen Kompromiss im Interesse einer langfristigen Zusammenarbeit ermöglicht, dafür meinen herzlichen Dank. Jetzt schauen wir nach vorn und stecken auch schon inmitten der Vorbereitungen für 2021. Ich bin davon überzeugt, dass wir im kommenden Jahr eine erfolgreiche BeBoSa erleben werden und freue mich auf eine rege Teilnahme."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 12/2020.

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