Bei Erdaushub und Bauschutt

Hessisches Baugewerbe fordert mehr Recycling

Frankfurt/Main (dpa). – Der Verband baugewerblicher Unternehmer in Hessen fordert angesichts des Deponiemangels eine höhere Verwertung von Erdaushub und Bauschutt. "Die Recyclingquote muss deutlich erhöht werden", sagte Rainer von Borstel, Geschäftsführer des Verbands in Frankfurt. Bisher liege sie bei 30 Prozent, in einigen Bereichen auch deutlich darunter. Die öffentliche Hand müsse eine Vorreiterrolle einnehmen, damit auch andere Bauherren mehr recyceltes Material akzeptierten.

Laut Verband gibt es seit fünf Jahren in Hessen nicht mehr genug Deponieraum für die Abfallklassen 0 und 1. Darunter fallen ganz normaler Erdaushub und Bauschutt, aber auch mäßig belastetes und nicht gefährliches Material. Wenn mehr Material wiederverwendet würde, entlaste das die Deponien. Gesetzliche Hürden für eine höhere Recyclingquote gebe es nicht. Das Problem sei eher: "Bauherren wollen neues Material." Gründe für Ablehnung seien Ängste vor Belastungen im Boden und Mehrkosten.

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