Bei Tribsees

Letztes Bauteil der A 20-Behelfsbrücke verlegt

Tribsees (dpa). – An der Baustelle der abgesackten Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist jetzt das letzte Einzelteil der Behelfsbrücke verlegt worden. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 773 m. Die 81 Einzelteile, aus denen die 7,5 m breite Brücke besteht, sind aus Stahl. Vermietet wird die Brücke von einer Firma in den Niederlanden. Die Kosten dafür belaufen sich nach den bisherigen Planungen zusammen mit den Bauarbeiten für das Fundament und die Verkehrssicherheit auf rd. 50 Mio. Euro.

Autofahrer können die Baustelle voraussichtlich von Anfang Dezember an jeweils einspurig in jede Fahrtrichtung passieren. Die Umleitung des kompletten Autobahnverkehrs durch die Dörfer Langsdorf direkt an der Autobahn und im Nachbarort Böhlendorf wird damit entfallen. Bei den verlegten Segmenten handele es sich um das letzte direkt westlich vor der Trebeltalbrücke. "Dieses schließt aber nicht direkt an die Brücke an", hieß es. Dazwischen befinde sich noch ein 10 bis 15 m breiter Abschnitt, der mit Erde und Kies aufgefüllt wird, um den Anschluss an die bestehende Brücke herzustellen. Das letzte Segment für die Behelfsbrücke, dann allerdings bei dem 100 m langen Bereich östlich der Trebeltalbrücke, werde voraussichtlich Ende November verlegt. Dieser Teil der Autobahn sei prophylaktisch miterneuert worden, um eine Wiederholung der Vorgänge vom Herbst 2017 wegen des morastigen Untergrundes zu verhindern.

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