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Berlin

Diesel-Fahrverbote voraussichtlich ab Oktober

Berlin (dpa). – Die beschlossenen Diesel-Fahrverbote in Berlin gelten voraussichtlich ab Anfang Oktober. Diesen Zeitraum peilen die Bezirksämter Mitte und Neukölln an, wie sie auf dpa-Anfrage mitteilten. In deren Bereichen liegen die acht Straßenabschnitte, die für Diesel-Autos und -Lastwagen bis einschließlich der Abgasnorm Euro 5 tabu sein werden, um die Luftqualität in den entsprechenden Gebieten zu verbessern. Überhöhte Stickstoffdioxid-Werte sind der Grund für Fahrverbote, die es bereits in Städten wie Stuttgart, Hamburg und Darmstadt gibt. Andere Städte könnten folgen. Im Juli dieses Jahres hatte der rot-rot-grüne Senat in Berlin die Einführung der Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge beschlossen. Ebenso wird es mehr Tempo-30-Zonen in der Hauptstadt geben.

Die meisten Diesel-Fahrverbote wird es im Bezirk Mitte geben. Für Anwohner, Liefer- sowie Pflegedienste und Handwerker sollen Ausnahmen gelten. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte die Fahrverbote im Oktober 2018 in einem Urteil verlangt. So sollen die zulässigen Grenzwerte im Stadtgebiet eingehalten werden. Die Deutsche Umwelthilfe hatte geklagt – auch in anderen Städten zog sie vor Gericht. Es geht um die Stickstoffdioxid-Werte, für die die Europäische Union einen Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel festgelegt hat. Zu einem großen Anteil stammt die Belastung aus Diesel-Abgasen. Vielerorts werden die Werte überschritten.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 34/2019.

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