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Berliner Bauakademie: Gericht stoppt Neubesetzung des Direktorenpostens

Berlin (dpa). - Im Streit um den Direktorenposten der Berliner Bauakademie hat das Arbeitsgericht in der Hauptstadt die Neubesetzung vorerst gestoppt. Die Stelle dürfe bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache nicht mit dem bereits ausgewählten Bewerber besetzt werden, teilte das Gericht zu der Einstweiligen Verfügung mit. Damit wurde dem Antrag eines unterlegenen Mitbewerbers zunächst stattgegeben. Eine Berufung gegen das Urteil kann eingelegt werden. Einzelheiten zum Hauptsacheverfahren waren zunächst nicht bekannt. Gegen die Ernennung des SPD-Politikers Florian Pronold hatten mehrere hundert Architekten und Museumsfachleute mit einem Offenen Brief protestiert. Darin heißt es, der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Bundesumweltministerium sei für das Amt nicht qualifiziert, dem Auswahlverfahren habe es an Transparenz gefehlt. Damit werde eine Chance vergeben, die Bauakademie als Architekturzentrum mit internationaler Ausstrahlung zu etablieren.

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