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Berliner Spedition testet Elektro-Lastwagen

Berlin (dpa). - Der Einsatz von Elektro-Lastwagen in Speditionen wird in einem Projekt in Berlin ausprobiert. Bis Ende 2019 werden bei DB Schenker drei E-Fahrzeuge unterschiedlichen Typs und Gewichts im Zusammenspiel mit einer Flotte herkömmlicher Diesel-Lkw getestet, wie die Bahn-Tochtergesellschaft am Mittwoch mitteilte. Die Berliner Niederlassung in der Nähe des Großmarkts habe sich für den Probebetrieb angeboten, weil sie nah an der Innenstadt und damit innerhalb der Reichweite der E-Lastwagen liege. Elektro-Lkw müssen relativ häufig Strom nachladen, verbrauchen aber nur die Hälfte der Energie eines Diesel-Lastwagens. Bei dem Projekt namens iHub berechnet ein Computer die besten Routen, damit die E-Transporter mit bis zu 18 t Gesamtgewicht nicht unterwegs Strom nachladen müssen. Anhand der Betriebsdaten sollen die Batterien effizient genutzt werden. Die Erfahrungen, die Kurier- und Paketzusteller mit elektrischen Lieferwagen bereits gemacht hätten, ließen sich kaum auf Speditionen mit schweren Lkw übertragen, hieß es. An dem Berliner Projekt beteiligt sind der Lkw-Hersteller Framo, das Softwarehaus PTV, das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme und das Institut für postfossile Logistik.

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