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Besonders präzise

Messgerät erkennt Siebbrüche und -überläufe

"DYNAsize" wird direkt unter der Siebmaschine eingebaut und misst die Korngrößenverteilung in Echtzeit. Dabei nutzt das Gerät ein präzises optisches Messverfahren, welches derzeit Korngrößenunterschiede ab 85 µm erkennt, so der Hersteller.

Hamburg (ABZ). – Mit dem Partikelgrößen-Messgerät "DYNAsize" bietet der Schüttgut-Messtechnik-Spezialist Dyna Instruments aus Hamburg ein Produkt an, das Siebbrüche und –überläufe sicher erkennen soll. Das Gerät wird direkt unter der Siebmaschine eingebaut und misst die Korngrößenverteilung in Echtzeit. Dabei nutzt "DYNAsize" ein präzises optisches Messverfahren, welches derzeit Korngrößenunterschiede ab 85 µm erkennt, teilt das Unternehmen mit.

Aus dem Schüttgutstrom werden Dyna zufolge kontinuierlich bis zu 10 000 Partikel pro Sekunde vermessen und bewertet. Eine Korngrößenober- und Untergrenze können Anwender individuell einstellen und anpassen. Werden die jeweiligen Grenzen überschritten, senden zwei Relais-Ausgänge Signale. Über eine mitgelieferte Software können Nutzer sich die Korngrößenverteilung jederzeit anzeigen lassen. Laut Dyna stellt ein integrierter digitaler Schreiber diese Verteilung auf Wunsch auch im zeitlichen Verlauf dar (letzte Stunde/Tag/Woche). Spül-Luft soll eine Verschmutzung der Optik verhindern. Dadurch arbeite das System wartungsfrei, verspricht der Hersteller.

Auch zur kontinuierlichen Wareneingangskontrolle, zur Überwachung von Mahlprozessen oder zum Erkennen von Steckkorn eigne sich das Messgerät sehr gut. Das Unternehmen habe großen Wert darauf gelegt, ein kontinuierliches Messgerät zu entwickeln, da die Qualitätsüberwachung von Siebprozessen derzeit diskontinuierlich erfolge und Siebrisse lange unerkannt blieben. Proben vom gesiebten Produkt werden genommen und häufig im firmeneigenen Labor mit teurer, empfindlicher Messtechnik analysiert, so Dyna. Bis die Ergebnisse vorliegen, dauere es oft einige Stunden, doch das Produkt werde dann bereits weiterverarbeitet. Bleiben Siebrisse, wie oben erwähnt, über lange Zeit unerkannt, müssen viele Tonnen Schüttgut noch einmal gesiebt werden. Das ist nicht effizient und es können sich größere Folgeschäden entwickeln, so das Unternehmen. Teilweise müssten ganze Chargen verworfen werden. Um diesen Problematiken und Risiken entgegenzuwirken, hat die Firma "DYNAsize" entwickelt, damit Abweichungen in der Siebtechnik zügig erkannt werden können.

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