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Betondecken

Risse werden reduziert

Dämmstoffe, Baustoffe

Das Bild zeigt den oberflächennahen Einbau des Gewebes.

Ascheberg (ABZ). – Die Ingenieurgesellschaft Quinting, die ihren Hauptsitz in Ascheberg (Münsterland) hat, entwickelt, plant, überwacht und verantwortet mit sechs in der Bundesrepublik verteilten Regionalbüros Bauwerksabdichtungen aus Beton. Nach Angaben des Unternehmens werden jährlich mehr als 1000 Bauvorhaben im gesamten Bundesgebiet geplant sowie deren Ausführung überwacht und die Dichtheit verantwortet. Der Baustoff Stahlbeton übernimmt bei Quinting neben der Tragfunktion auch die Dichtfunktion gegenüber Grund- und Oberflächenwasser bzw. wassergefährdenden Stoffen. Gerade in diesem Feld ist Quinting Zementol auch Technologieentwickler und Anbieter. Mehrere Patente und bauaufsichtliche Zulassungen bilden die Grundlage des Handelns. Für die Instandsetzung von Industriebodenflächen, auf denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird und die aufgrund ihrer Bauart und ihres Alters den heutigen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr entsprechen, hat die Ingenieurgesellschaft ein Ertüchtigungssystem entwickelt, das mit einem 5-cm-Aufbau auf der vorhandenen Altbodenfläche die absolute Dichtheit für alle wassergefährdenden Stoffe sicherstellt. Da für die Ausführung nur kurze Bauzeiten benötigt werden und die Dichtschicht nach 48 Std. wieder voll befahrbar ist, kann eine Betriebsunterberechung auf ein Minimum reduziert werden. Risse und Fugen in der Altkonstruktion lassen sich ebenfalls sicher überbrücken.

Die neueste Entwicklung, die Informationen von Quinting zufolge ebenfalls bauaufsichtlich zugelassen ist, ist das Verfahren zur Rissbreitenreduzierung in Betonkonstruktionen mit oberflächennah eingelegten Carbontextilien. Vorteile der Carbonbewehrung sollen vielfältige Möglichkeiten eröffnen – dazu gehören etwa die absolute Korrosionsbeständigkeit, die wesentlich höhere Zugfestigkeit als Bewehrungsstahl, aufgrund des geringen Gewichts ohne Kran einbaubar, und die Kombination mit dem üblichen Ortbeton mit einem Grösstkorn bis 32 mm. Durch das oberflächennah eingebaute Textilgewebe mit einer Maschenweite von 22 mm sollen sich Rissweiten auf 0,1 mm begrenzen lassen. Eingespannte Deckenkonstruktionen bzw. nachträglich zu schließende Kranlöcher in WU-Deckenkonstruktionen sollen zudem eine wesentlich geringe Rissproblematik darstellen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 12/2017.

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