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BGL

"Nachfrage nach lebendigem Grün weiter ungebrochen"

Bad Honnef (ABZ). - Die GaLaBau-Branche verzeichnet seit Jahren positive Wachstumseffekte und hat allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu sehen. Dies belegen auch die Zahlen der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) im Frühjahr veröffentlichten Jahresstatistik 2015. So erwirtschaften die Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus einen Jahresumsatz von rund 7,14 Mrd. Euro (2014: 6,84 Mrd.) und erzielten ein Umsatzplus von 4,48 % im Vergleich zum Vorjahr.

„Die GaLaBau-Branche hat bereits zum siebten Mal in Folge einen Umsatzrekord erzielt und 2015 erstmals die 7 Mrd.-Schallmauer durchbrochen. Die erneute Rekordmarke bestätigt die Entwicklung der letzten Jahre, die einen Anstieg der Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün ausweist“, erläutert BGL-Präsident August Forster. Grün als durch den Garten- und Landschaftsbau geschaffenes, gestaltetes Umgebungselement wird immer mehr geschätzt und gefordert – ob im Privatgartenbereich oder im Bereich des öffentlichen Grüns. Dabei unterliegen sowohl der Bau als auch die Pflege von Grünflächen zahlreichen Trends, die sich immer wieder verändern.

Der Trend zum eigenen Hausgarten ist weiterhin ungebrochen. Jedoch hat sich das Erscheinungsbild der Hausgärten in den letzten Jahren drastisch gewandelt. So werden in der Gartengestaltung vermehrt hochwertige Materialien und Technik im Garten nachgefragt. Aber auch beim Thema Pflanzenvielfalt und Pflanzengestaltung ist eine Abkehr vom Standartsortiment hin zu mehr Individualität und Qualität zu beobachten. Grundsätzlich gehen die Kundenwünsche eindeutig in Richtung „Freizeitgärten“. Die Erholung im Garten steht heute an erster Stelle. „Die Erhöhung und der Erhalt einer sehr guten Lebensqualität ist eine der wichtigsten Aufgaben des Dienstleistungssektors Garten- und Landschaftsbau und spiegelt sich besonders im Privatgartenbereich wider. Individuelle und qualitativ hochwertige, grüne Lösungen, die immer stärker die Verbindung von Innen- und Außenraum schaffen, sind gefragter denn je“, erläutert BGL-Präsident August Forster.

Bei der Neuanlage und Pflege von Gärten berücksichtigen die Experten für Garten und Landschaft vermehrt gestalterische Elemente. So werden z.B. aufwendige Materialien wie Beton und Naturstein oder effektvolle Licht- und Wasserinstallationen im Garten miteinander kombiniert. Aber auch Apps zur Steuerung der technischen Lösungen im Garten werden immer gefragter. Ein qualitätsvoll gestalteter Privatgarten wird heutzutage nicht nur den Bedürfnissen der Besitzer als Wohlfühloase gerecht, vielmehr trägt er auch zur Wertsteigerung der Immobilie bei. Überdies haben die fortschreitende Mobilität der Gesellschaft und die stärker wechselnden Wohn- und Lebensräume die Ansprüche an die Gartengestaltung verändert. Heute gilt mehr denn je: Die Gärten müssen den Bedürfnissen der Eigentümer bzw. Familien angepasst werden. So sind in Abhängigkeit vom Alter der Kinder und Eigentümer mehrfache Umbauten erforderlich.

Städte und Kommunen stehen vor großen und neuen Herausforderungen. Ob steigende Anforderungen an den Klimaschutz, ökonomische und infrastrukturelle Anpassungsprozesse, demographischer Wandel, Gesundheitsvorsorge oder die Steigerung der Lebensqualität - in der Stadtentwicklungspolitik gilt es eine Vielzahl von Problemen zu lösen. Gleichzeitig nimmt der Anteil der Menschen, die in Städten leben, verstärkt zu und damit auch der Grad der Bebauung. Drängender als je zuvor stellen sich Stadtplanern grundlegende Fragen nach einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Entwicklung der Freiflächen. Der Garten- und Landschaftsbau kann hier in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und mit innovativen Lösungen in der Gestaltung mit Grün einen wichtigen Beitrag für eine moderne und lebenswerte Stadt leisten – zumal der Wunsch der Bevölkerung nach einem attraktiven Grünflächenangebot immer stärker wird.

Aus diesem Grund hat der BGL die „Initiative Grün in die Stadt“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Politik, Verwaltung, aber auch die Bevölkerung für die Bedeutung städtischen Grüns zu sensibilisieren. „Die grüne Stadt ist das Modell der Zukunft. Immer mehr Menschen werden in Städten leben und Grünflächen spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle“, sagt August Forster, Präsident des BGL. Mehr Grün in der Stadt steigere die Lebensqualität sowie die Gesundheit der Bevölkerung und fördere das soziale Miteinander. Ein besonderer Schwerpunkt der Initiative liegt darauf, den Beitrag von städtischen Grün für den Klimaschutz zu verdeutlichen: Denn mehr bewusst angelegte Grünflächen verringern den Wärmeinsel-Effekt, minimieren die Feinstaub- und CO2-Belastung und schwächen die Wirkung von Starkregen und Temperaturextremen.

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