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Bis zur Hochhausgrenze einsetzbar

Stein speziell für den mehrgeschossigen Wohnungsbau geeignet

Bisotherm, Baustellen, Bauprojekte, Wohnungsbau, Ökologisches Bauen, Modernisierung und Sanierung

Die erste Bodenplatte wird betoniert.

Mülheim-Kärlich (ABZ). – Das Wandbaustoffprogramm Bisorocket wurde von Bisotherm gezielt für den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt, damit auch diese begehrten Wohngebäude weiterhin monolithisch gebaut werden können. Speziell für den Geschosswohnungsbau besitzt dieser Stein besonders dicke Außenstege und wird in den Druckfestigkeitsklassen 4 und 6 angeboten. Damit verfügt er über eine gute statische Tragfähigkeit und kann bis zur Hochhausgrenze eingesetzt werden.

Die verhältnismäßig hohen Steinrohdichten von bis zu 0,7 kg/dm² verleihen dem Mauerwerk eine hohe Flächenmasse und sind eine Voraussetzung für einen guten Schallschutz. Das Direktschalldämm-Maß (Rw,Bau,Ref) beträgt bspw. in der Rohdichtenklasse 0,6 = 49,8 dB. Die Werte der Wärmeleitfähigkeit liegen zwischen 0,08 und 0,11 W/mK, so dass hier einschalig ohne Wärmedämmverbundsystem gebaut werden kann. Die einschalige Bauweise reduziert in einem Arbeitsgang Bauzeit und Baukosten, weil die Arbeitsabläufe vereinfacht und reduziert werden. Auch Ausführungs- und Detailfehler werden von vornherein ausgeschlossen. Zum Bisorocket Hbl "Normalstein" in 36,5 cm Mauerwerksdicken werden die passenden Ergänzungsprodukte Endstein mit Nut, Endstein mit Feder sowie Teilsteine mitgeliefert. Auf der Konzeptbasis eines sozialen Miteinanders realisiert eine ortsansässige Wohnbaugesellschaft sieben moderne, barrierefreie "Stadtvillen". Mit dem ehrgeizigen Projekt reagiert die Siedlungs-Gesellschaft auf die steigende Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum. Angesichts der wachsenden Herausforderungen durch die demografische Entwicklung ist zudem etwa ein Drittel der Wohnungen als Seniorenwohnungen konzipiert und somit speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen geplant worden. Die sieben barrierefreien Wohnhäuser sind in baugleicher Art geplant mit jeweils vier Vollgeschossen und einem Dachgeschoss. Sie bieten somit Raum für 15 Wohnungen pro Haus, und zwar für Singlehaushalte ebenso wie für kleinere und mittlere Familien. Die Wohnungsgrößen reichen von 38 bis 85 m².

Realisiert werden die sieben Stadtvillen in zwei Bauabschnitten. Nach dem Abriss zweier maroder Notunterkünfte entstehen zunächst drei barrierefreie Neubauten.

Bisotherm, Baustellen, Bauprojekte, Wohnungsbau, Ökologisches Bauen, Modernisierung und Sanierung

Der Bisorocket wurde vom Bauherren bewusst ausgewählt, damit das durchdachte Wohnkonzept auf der soliden Rohbauqualität "Made by Bisotherm" fußt und sich die Bewohner zukünftig ganzjährig in ihren Neubauwohnungen pudelwohl fühlen.

Voraussichtlich Anfang 2018, werden weitere vier ebenfalls sanierungsbedürftige und nicht mehr zeitgemäße Häuser zurückgebaut und durch vier moderne Massivneubauten ersetzt. Nach dem Bauzeitenplan ist die endgültige Fertigstellung für das Frühjahr 2020 geplant.

Die Außen- und Innenwände der zeitgemäßen Stadtvillen werden vorrangig aus Mauerwerk erstellt. Sogar der aus Stahlbeton bestehende Aufzugsschacht wird mit Mauerwerk der Dicken 17,5 cm und 24 cm eingefasst. Die Wohnungstrennwände sowie die Treppenhauswände werden aus 24 cm dickem Mauerwerk erstellt. Zimmertrennwände aus Mauerwerk werden in den Dicken 12,5 cm und 15 cm ausgeführt werden. Die Gebäudeaußenwände werden durchgängig mit Bisorocket in der Wanddicke von 36,5 cm hergestellt.

Damit sind die Wohnungen umfassend vor Umwelteinflüssen in Form von Außenlärm, Wind und Wetter und vor Sommerhitze und Winterkälte hervorragend geschützt, und dies mit konstruktiven Reserven, die die Stadtvillen langfristig zukunftsfähig machen.

Ermöglicht wird dies mit dem Bisorocket von Bisotherm. Der Bisorocket erfüllt also alle Anforderungen an einen modernen, leistungsfähigen Baustoff für den Geschosswohnungsbau. Er vereint die positiven Eigenschaften, die Bisotherm-Steine seit jeher besitzen mit einer verblüffend einfachen und doch hoch effizienten Steingeometrie, um die Wärmedämmung zu optimieren. Planern und Architekten, Bauherrn und Bauträgern und schließlich auch den ausführenden Unternehmern wird damit ein Werkzeug in die Hand gegeben, das bisher ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2017.

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