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Blähton als Basis

Hochbau mit Leichtbetonsteinen

Liaplan, Baustoffe, Leichtbeton, Mauerwerksbau

Die wärmedämmenden Wandbausteine auf Blähtonbasis von Liaplan kommen heutzutage auch im Bereich von hochgeschossigen Mehrfamilienhäusern zum Einsatz.

Havelsee/Briest (ABZ). – Die Leichtbetonsteine der Liaplan Nord GmbH werden aus einer speziellen Mischung aus Liapor-Blähtonkugeln, Zement und Wasser hergestellt. Die Grundlage für den Liapor-Blähton bildet ein besonders hochwertiger Ton, heißt es von Unternehmensseite, der durch Sedimentablagerung im Lias-Zeitalter entstand. Das sehr fein gemahlene Rohmaterial wird zu kleinen Kügelchen granuliert und anschließend auf 1200 °C erhitzt. Bei dieser Temperatur verbrennen die gleichmäßig verteilten organischen Stoffe im Ton und die Liapor-Kugeln blähen sich auf.

Die so entstandenen Lufteinschlüsse bilden die Basis für die hohe Wärmedämmwirkung des Materials. Außerdem erhalten die Kugeln beim Brand einen keramischen Mantel, der ihnen eine hohe Druckfestigkeit verleiht und dafür sorgt, dass sie kein Wasser nehmen können.

Das Maximum an Festigkeit wird einerseits schon beim Brand der Blähtonkugeln festgelegt, andererseits bestimmt der Zementanteil die maximale Druckfestigkeit der Wandbausteine. Je fester und damit schwerer ein Stein, desto geringer ist zwar seine Wärmedämmwirkung, umso besser ist aber der Schallschutz. In langjähriger Forschungsarbeit konnte nacheigener Aussage das bestmögliche Mischungsverhältnis ermittelt werden, dass für die Steine ein Optimum an Festigkeit, Wärmedämmung und Schallschutz garantiert. Die Liaplan-Nord GmbH bietet ihre Wandbausteine in verschiedenen Varianten an. Hochfeste und schwere Steine werden zur Errichtung von Innenwänden verwendet, da sie optimalen Schallschutz bieten und die Lasten optimal abtragen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2016.

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