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Bodenflächengestaltung

Unternehmensgruppe stellt neue Produkte vor

Im Futurium in Berlin hat das Unternehmen RZ den grauen Boden im "Zukunftsraum" in Reinweiß gestaltet und mit bunten Punkten versehen. Dazu nutzten die Arbeiter den farbigen "2K-Lack RZ Turbo Protect Color" in RAL 9010 und Folientechnik.

Ulm/Salzburg (ABZ). – Hersteller für Bodensysteme und -maschinen wie Uzin, Wolff, Pallmann und RZ aus dem Hause Uzin Utz präsentieren neue Produktlösungen und -entwicklungen auf der CASA-Messe. Dazu zählen unter anderem die Gestaltung von Parkettflächen mit Pallmann-Produkten, farbige Böden von RZ, zukunftsweisende Maschinenentwicklungen von Wolff und Feuchteabsperrungen für umweltschonende Bauweisen von Uzin.

Mit einem neuen Farbkonzept, der "Freestyle Collection" von Pallmann, können Anwender strukturierte Parkettoberflächen mehrfarbig gestalten. Dazu würden sich die verschiedenen Bürsten der Pallmann-Spider-Bürsttechnik empfehlen, so der Hersteller. Die farbige Ölgrundierung soll laut Unternehmen die Farbe und Struktur des Holzes betonen, während der "Pall-X Color Effekt" optische Akzente ergänzt. Die deckenden Farben setzen sich in den Vertiefungen der Holzstruktur ab. Laut Hersteller betonen sie dadurch die natürliche Maserung des Holzes. Der gewünschte Effekt könne durch den Grad der Strukturierung verstärkt werden. Das Unternehmen Pallmann hat die Rezeptur der wasserbasierten 1K-Parkettversiegelung des Typs Pall-X 96 eigenen Angaben zufolge nochmals hinsichtlich der Verarbeitungssicherheit verbessert. Das Produkt überzeuge mit schneller Trocknung, gutem Verlaufs- und Füllvermögen und sei einfach zu verarbeiten.

Mit dem farbigen Versiegelungslack "RZ Turbo Protect Color" könnten neue Bodenfarbkonzepte schnell und ohne Umbauarbeiten umgesetzt werden, so das Unternehmen RZ. Im Futurium in Berlin hat das Unternehmen RZ den grauen Boden im "Zukunftsraum" in Reinweiß gestaltet und ihn mit bunten Punkten versehen. Dazu nutzten die Arbeiter den farbigen "2K-Lack RZ Turbo Protect Color" in RAL 9010 und Folientechnik. Das transparente "RZ Turbo Protect Plus" habe den bearbeiteten Boden schnell versiegelt und ihn äußerst strapazierfähig gemacht, so RZ.

Ein feuchter Boden ist auf Baustellen immer wieder ein größeres Problem, das durch unvorhersehbare Witterungsverhältnisse verursacht wird. Daher hat das Unternehmen Uzin eine Feuchteabsperrung entwickelt. Das HydroBlock-System sei laut Uzin zuverlässig und ökologisch. Es sorge für bis zu 2,5 CM-% Restfeuchte auf beheizten und für bis zu 5 CM-% auf unbeheizten Zementestrichen. HydroBlock besteht aus zwei Spezialgrundierungen und einer feuchtebeständigen Spachtelmasse. Das System sei laut Hersteller eine ökologische und verarbeiterfreundliche Alternative zu anderen Feuchteabsperrungen. Bereits bei der Produktion werde ein großer Anteil an klimaschädlichem CO2 eingespart, so Uzin. Auf einer Fläche von 1000 m² spare das System im Vergleich zu herkömmlichen Epoxidharzsystemen 3,3 t CO2 ein. Das entspricht einer Treibhausgas-Emission eines Pkw bei einer zurückgelegten Strecke von 20 000 km oder einem Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Dubai.

Mit intelligentem Maschinenmanagement und kabellosem Arbeiten beschäftigt sich der Maschinenhersteller Wolff. Der BiTurbo-Stripper, ein Gerät zur Belagsentfernung, ist mit einem Chip ausgerüstet, der den Funktionsumfang laut Hersteller stark erweitern soll. Zum einen biete der Chip Service-Möglichkeiten zum Erhalt der Funktionalität und Produktivität. Zum anderen helfe die Technologie bei der Standortbestimmung und gebe Auskunft über bevorstehende Wartungsarbeiten. Nutzer können den Chip über die Wolff-Smartphone-App oder über die Webanwendung für den Desktop steuern.

Zudem soll die neue Akkugeräte-Serie des Typs 18V das Arbeiten auf der Baustelle einfacher, sicherer und effizienter machen, so Wolff. Schnell und produktiv soll das kabellose Arbeiten funktionieren. Das Unternehmen hat sich eigenen Angaben zufolge das Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren die "kabellose Baustelle" zu realisieren.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 11/2020.

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