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Bosch

Innovative Lösungen für den Antriebsstrang präsentiert

Die "Bosch Asset Tracing Solution" – kurz Bosch TRACI – kann Herstellerangaben zufolge Auskunft darüber geben, wo sich eine Maschine befindet und wie ihre Laufleistung aussieht. Diese Infos könnten in Echtzeit abgerufen werden und den Betreibern damit helfen, den Einsatz ihrer Fahrzeuge möglichst effizient zu planen.

Stuttgart (ABZ). – Bosch ergänzt sein Angebot durch eine vernetzte Abgas-Nachbehandlung. Sein Portfolio stellte das Unternehmen jetzt auf der bauma vor. Insbesondere auf großen Baustellen sei oft nicht klar, wo sich Baumaschinen gerade befinden oder wie hoch die aktuelle Laufleistung ist. Die "Bosch Asset Tracing Solution" – kurz Bosch TRACI – kann Herstellerangaben zufolge diese Daten in Echtzeit abrufen und den Betreibern damit helfen, den Einsatz ihrer Fahrzeuge möglichst effizient zu planen. Mithilfe der IoT-basierten Vernetzungslösung ließen sich Effizienz und Auslastung des Fuhrparks weiter steigern. Die Bosch-Lösung umfasst die robuste Sensorbox, die cloudbasierte Auswertesoftware sowie vielfältige digitale Services. Laut Unternehmen lasse sich diese Lösung auf einfache Weise in Fahrzeugen nachrüsten. Auch im Off-Road-Bereich steigen laut Unternehmen Vielfalt und Komplexität im Antriebsstrang. So erforderten gesetzliche Regelungen leistungsfähigere Abgas-Nachbehandlungssysteme, und neben Diesel und Benzin kämen mit Erdgas, Elektromotor oder Brennstoffzelle immer öfter weitere Antriebslösungen zum Einsatz. Mit der Vehicle Control Unit (VCU) bietet Bosch laut eigenen Angaben ein besonders flexibles und leistungsfähiges Steuergerät, das alle Komponenten des Antriebsstrangs koordiniert. Indem es teilweise auch deren Aufgaben übernehmen könnte untergeordnete, komponentennahe Steuergeräte einfacher und standardisierter werden. Zudem könne die VCU den Antriebsstrang mit anderen Domänen wie Infotainment, Telematics oder Driveline verknüpfen. Dadurch lassen sich domänenübergreifende Funktionen leichter einführen.

AdBlue-Einspritzsysteme unterstützen in Verbindung mit SCR-Katalysatoren (Selective Catalytic Reduction) eine umfassende Abgasnachbehandlung. Diese unterstützen die Fahrzeughersteller dabei, dass Baumaschinen die gesetzlichen Abgasnormen bis hin zu US Tier 4 final oder EU Stage 5 einhalten können. Mit dem Dosiersystem Denoxtronic 2.2 evo bietet Bosch laut eigenen Angaben eine robustheitsgesteigerte Version der Denoxtronic 2.2. Speziell für kleinere Baumaschinen hat Bosch die kompakte Version Denoxtronic 6-5 im Programm. Die Variante 6-HD sei mit einer Dosierrate von bis zu 15 kg/h besonders für hubraumstarke Motoren geeignet.

Die neue IoT-Anwendung Web-based Validation von Bosch verkürzt laut Unternehmen künftig Entwicklungszeiten. Die cloudbasierte Funktion übertrage dauerhaft Daten des kompletten Antriebsstrangs aus den angebundenen Fahrzeugen. Auf Basis dieser Informationen kann Bosch gemeinsam mit dem Kunden Abgas-Nachbehandlungssysteme und ihre Komponenten noch schneller und genauer an unterschiedliche Applikationen anpassen.

Bosch bietet nach eigener Aussage Einspritzsysteme für eine Vielfalt an Dieselmotoren im On- und Off-Highway-Bereich: von Pkw über Medium-Duty und Heavy-Duty bis hin zu Großmotoren. Darüber hinaus umfasst das Portfolio auch die Motorsteuerung, unterschiedlichste Sensoren sowie Systeme zur Abgasnachbehandlung. Das elektronische Motorsteuergerät übernimmt das Motormanagement und bildet zusammen mit den Sensoren die zentrale Steuereinheit des Einspritzsystems. Sensoren lieferten präzise und aktuelle Daten aus Motor und Abgastrakt und seien so die Grundlage für alle Funktionen – von der Gemischbildung bis zur Abgasnachbehandlung.

Kleinere Motoren im Off-Highway-Bereich, z. B. für Rüttelplatten und kleine Notstromaggregate, benötigen ein robustes und kompaktes Einspritzsystem, das spezifisch auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Für Motoren bis 19 kW bietet Bosch mit dem Unit Control Valve (UCV) eine innovative Erweiterung an, welche das bestehende Einspritzsystem ergänzt. Es ermögliche, in Verbindung mit passenden Sensoren, Beginn und Ende der Einspritzung elektronisch zu steuern. Dieser Ansatz biete wesentlich mehr Stabilität im Vergleich zu mechanischen Systemen: So könnten bspw. die Drehzahlen beim Betrieb einer Rüttelplatte genauer eingestellt werden. Das Unit Control Valve unterstütze dabei, die Emissionsanforderungen von US Tier 4 final, EU Stage 5 und vergleichbaren Standards zu erfüllen. Außerdem kann der Motorenhersteller die bislang genutzten anwendungsspezifischen mechanischen Regler entfallen lassen. Diese Funktion übernimmt ein im Steuergerät hinterlegter Datensatz.

In Motoren bis 130 kW kommen vorzugsweise CRS2-OHW Common-Rail-Systeme von Bosch zum Einsatz. Diese Lösung ist laut Unternehmen für die speziellen Anforderungen im Off-Highway-Einsatz angepasst. U. a. seien sie auf einen hohen Volllastanteil und größere Einspritzmengen ausgelegt, was sie besonders robust, effizient und leistungsstark mache. Die leistungsfähigen Injektoren der zweiten Generation böten den Motorenentwicklern einen hohen Freiheitsgrad bei der Gestaltung des Einspritzverlaufs. In einem engen Zeitfenster werden bis zu acht Einzeleinspritzungen pro Arbeitstakt abgedeckt. Dies helfe, den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß sowie Schadstoff- und Geräuschemissionen des Triebwerks weiter zu reduzieren.

Für größere Dieselmotoren bietet das modulare Common-Rail-Einspritzsystem CRSN für Off-Highway-Anwendungen und Nutzfahrzeuge von Bosch eine effiziente Kraftstoffversorgung und -einspritzung. Je nach den Anforderungen des Motorenherstellers können unterschiedliche Systemkomponenten und -module miteinander kombiniert werden. So sind Drücke zwischen 1800 bar und 2500 bar möglich, und das System sei variabel in Aggregaten mit bis zu acht Zylindern und Leistungen von mehr als 560 kW hinaus bis 850 kW einsetzbar. Je nach Segment und Markt ist es für Lebensdauern bis zu 15 000 Std. im Off-Highway-Betrieb ausgelegt. Hohe Düsendurchflüsse ermöglichen die Optimierung der Verbrennungsstrategie sowie eine hohe Motorleistung. Das System ist zudem für die Elektrifizierung des Antriebsstranges ausgelegt.

Mit dem modular aufgebauten Common-Rail-Einspritzsystem MCRS bietet Bosch auch die passende Kraftstoffeinspritzung für Motoren über 560 kW egal ob es sich um mobile oder stationäre Industrieanwendungen, Schiffs-, Lokomotivantriebe oder stationäre Generatoren handelt. Das Common-Rail-System für Großmotoren kann dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch und somit die Betriebskosten gegenüber mechanischen Einspritzausrüstungen signifikant zu senken. Die spezielle Auslegung mit Hochdruckspeichern in der Pumpe und in den Injektoren kann auf ein Rail verzichten und erlaubt somit ein flexibles Motordesign, minimiert Druckschwingungen und gewährleistet einen konstant hohen Einspritzdruck an der Düse – auch bei Mehrfacheinspritzungen.

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