BPW Bergische Achsen

Fracht, Fahrer und Fahrzeuge vernetzen

Wiehl (ABZ). – Eines der Trendthemen auf der NUFAM ist die Vernetzung von Fracht, Fahrer und Fahrzeugen. Die BPW Gruppe zeigt als System- und Mobilitätspartner der Nutzfahrzeugindustrie am Messestand C 207 in Halle 2 Lösungen, die den Transport effizienter, sicherer und umweltverträglicher machen, u. a. den "iGurt". Der handliche Sensor ist ein smartes Ladungssicherungssystem, das die Vorspannkraft des Spanngurtes beim Verzurren der Fracht anzeigt und während der Fahrt laufend überwacht. Er löst Herstellerangaben zufolge ein großes Problem, denn mangelhafte Ladungssicherung gelte als Hauptursache für Transportschäden in Höhe von 1,2 Mrd. Euro sowie für 25 bis 30 % der Verkehrsunfälle im Schwerlastverkehr. Der iGurt sei mehrfach preisgekrönt.

Ein Gewinn für Sicherheit, Umwelt und Kosteneffizienz sei auch das neue "AirSave"-System. Es regele den Reifendruck vollautomatisch und verhindere so gefährliche Reifenplatzer und vorzeitigen Verschleiß. AirSave rechnet sich Herstellerangaben zufolge schon im ersten Jahr: Bei einem Dreiachser mit einer Laufleistung von 120 000 km/a sowie einer durchschnittlichen Druckabweichung von 10 % würden Transportunternehmen mehr als 700 Euro pro Jahr durch die Kraftstoffersparnis von rd. 250 l und die längere Nutzungsdauer der Reifen sparen. Die Ersparnis von Zeit, Nerven, Fahrzeug- und Lieferausfällen sei dabei noch nicht eingerechnet. Dadurch entlaste ein Dreiachser mit AirSave-System die Umwelt von 655 kg CO2 pro Jahr – und den Autobahnrand von Überresten geplatzter Reifen.

TC Track & Trace vernetze Fahrzeug und Fracht. Sein Herzstück sei eine handliche und robuste Mini-Telematikbox. Mit dem System könnten Speditionen ihre Fahrzeuge einfach orten und die voraussichtliche Ankunftszeit erkennen. Das Gerät werde einfach am Fahrzeug befestigt oder hineingelegt. Es benötige weder Stromanschluss, SIM-Karte noch Antenne. Auf diese Weise könnten auch teure Ladungsträger, Baufahrzeuge oder andere kostspielige Assets geortet und verfolgt werden. Durch eine innovative Funktechnik sei das System preisgünstig, die Batterie des Sensors halte mehrere Jahre.

Als zentrale Schnittstelle des vernetzten Transports fungiere das Telematik-Portal "cargofleet 3", das idem telematics in Karlsruhe demonstriere. Als systemoffene Integrations-Plattform sammele cargofleet 3 Daten von Fahrer, Fracht und Fahrzeug und stelle sie nutzergerecht aufbereitet für verschiedene Endgeräte dar, etwa für den Fahrer, den Disponenten oder den Transportunternehmer. Dabei könne das System auch Daten von Drittanbietern einbinden und mit Telematik-Plattformen von Truckherstellern kommunizieren.

Diese Systemoffenheit gelte auch für den Bordrechner "TC Trailer Gateway PRO", den idem telematics in seiner neuesten Generation auf der NUFAM vorstellt: Das Gerät unterstütze alle Funkstandards, sodass Sensoren und Endgeräte in Truck und Trailer erst mal auch drahtlos angebunden werden könnten. Die Installation sei dadurch einfacher, auch bei der Nachrüstung.

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