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Brandenburg

Arbeitsunfälle passieren vor allem am Bau

POTSDAM (dpa). - Im Baugewerbe verletzen sich Beschäftigte besonders oft bei Abbrucharbeiten und beim Ausbau, wie ein Sprecher des Potsdamer Arbeitsministeriums sagte. Auch bei Dachdecker- und Gerüstbauarbeiten gebe es vergleichsweise häufig Verletzungen. Im Land Brandenburg wurden 2013 sechs Menschen in ihrem Arbeitsumfeld tödlich verletzt. Zwei von ihnen starben den Angaben zufolge durch Abstürze bei Abrissarbeiten. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle blieb damit im Vergleich zu 2012 unverändert. Dies seien die niedrigsten Stände in der Statistik seit dem Jahr 1991, hieß es aus dem Ministerium. Indes gab es in den letzten Jahren mehr schwere Arbeitsunfälle. Dabei erlitten 466 Beschäftigte im Jahr 2012 so gravierende Verletzungen, dass ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsrente zugesprochen wurde. Gegenüber 2011 erhöhte sich die Zahl um 27 Fälle. Für das vergangene Jahr liegen dem Arbeitsministerium noch keine Zahlen vor. In Brandenburg kontrollieren die Mitarbeiter des Landesamtes für Arbeitsschutz regelmäßig, ob Betriebe die Auflagen erfüllen. Besonders im Bereich der Sturzsicherung stellten sie häufig Mängel fest, sagte ein Ministeriumssprecher. Absturzunfälle gehörten demnach zu den häufigsten Unfallursachen.

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