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Brandschutzfugensysteme für unterirdische Verkehrsanlagen

Dehnfuge bis zur Breite von 40 Millimetern verwendbar

Duisburg (ABZ). – fermacell Aestuver verfügt über eine breite Palette an Lösungen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Dehnfugen im Tunnelbau. Für die Aestuver Dehnfuge M, die u. a. auch speziell für Tunnelanwendungen geprüft wurde, liegen neue Nachweise vor. Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von tragisch verlaufenen Bränden wurden in Europa die gesetzlichen Vorschriften zur Sicherheit von Tunnelbauwerken drastisch verschärft. Bauliche Vorkehrungen sollen sicherstellen, dass bei Brandeinwirkung weder strukturelle Schäden entstehen, die die Standsicherheit des Tunnels gefährden, noch bleibende Verformungen in der Konstruktion entstehen, die die Gebrauchsfähigkeit des Tunnels einschränken. Bauteilfugen, die zur Aufnahme von Bewegungen geplant und ausgeführt werden, kommt dabei eine besondere Aufmerksamkeit zu. fermacell Aestuver verfügt hier nach eigenen Angaben über eine breite Palette an Lösungen zur brandschutztechnisch wirksamen Ausbildung von Fugen in unterirdischen Verkehrsanlagen.

Die Aestuver Dehnfuge M ist ein elastisches RTV-1 Silikon, das mit halogenfreien Brandschutzadditiven versetzt ist. Die Masse kann als Abdichtung von Brandschutzfugen zwischen Massivbauteilen bis zu einer Breite von 40 mm sowie bis zu einer Feuerwiderstandsdauer EI 180 verwendet werden. Sie ist vor allem für Bereiche geeignet, in denen sie Dehnungen oder Verformungen aufnehmen und danach wieder in ihre Ursprungsform zurückkehren muss. Zudem ist sie witterungsbeständig und kann daher für Nass- und Außenbereiche eingesetzt werden. Mit diesen Materialeigenschaften ist das Fugensystem zudem geeignet zur Kombination mit den Aestuver Tunnel-Brandschutzplatten. Entsprechende Tunnelfugenausbildungen sind in Bauteilprüfungen mit Beanspruchung nach RWS240 nachgewiesen worden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass mit der Brandschutzmasse auch Kabelabschottung bis zu einer Feuerwiderstandsklasse EI 120 ausgeführt werden können. Die Masse wird in Kartuschen zu 310 ml sowie in Folienschläuchen zu 580 ml angeboten.

Im Tunnelbau wird die Aestuver T-Fugenschnur zum Schutz von EPDM-Dichtungsfugenbändern u. a. in Kombination mit Aestuver T-Brandschutzplatten eingesetzt. Sie besteht aus einem intumeszierenden Polyurethanschaum, der mit halogenfreien Brandschutzadditiven versetzt ist und ist mit einem flexiblen feuchtebeständigen Hüllschlauch umgeben, der den Einsatz auch bei extremen klimatischen Bedingungen ermöglicht. Bei Brandbeanspruchung schützt sie in Fugen EPDM-Dichtungsfugenbänder nach RWS-Kurve (Branddauer 120 Minuten). Die Volumenvergrößerung beginnt ab etwa 300 °C. Die T-Fugenschnur wird angeboten mit einem Durchmesser von 32, 42 und 47 mm, Längen jeweils nach Bedarf.

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