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Brandschutzriegel

Für Dicken bis 300 Millimeter geeignet

Baustoffe, Mauerwerksbau

Montage der puren Brandschutzriegel BSR an Sturz und Laibung.

ÜBERLINGEN (ABZ). – Brandschutzriegel für WDV-Systeme können auch aus Polyurethan bestehen. Der innovative Dämmstoffhersteller puren bietet eine solche, lang erwartete Alternative zu Brandriegeln aus Mineralwolle. Hauptvorteil dieser Brandschutzriegel: Sie weisen ähnliche Materialeigenschaften auf wie die zu schützenden EPS-Systeme. Sie sind ebenso druckfest, besitzen ein vergleichbares Feuchteverhalten und einen hervorragenden Wärmeschutz, sodass nicht mehr die Gefahr besteht, dass sich Brandschutzriegel im Putz einer WDVS-Fassade abzeichnen. Darüber hinaus entfällt eine aufwendige Befestigungstechnik, denn die faserfreien und druckfesten PUR/PIR-Brandschutzriegel können mit dem für das WDV-System vorgesehenen Klebemörtel verarbeitet werden. Damit ist eine zuverlässige Haftstruktur und hohe Abreißfestigkeit gesichert.

Geprüfter Brandschutz: Die Anwendung als Brandriegel ist vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin bestätigt und kann von WDVS-Herstellern in ihren zugelassenen Systemen angewendet werden. Brandriegel eignen sich für Dämmstoffdicken bis 300 mm und für Gebäudehöhen bis 22 m. In der neuesten Technischen Systeminfo des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme e. V. werden diese linienförmig umlaufenden Brandriegel nicht nur alle zwei Geschosse, sondern darüber hinaus alternativ für jedes Geschoss dargestellt. Darüber hinaus setzen verschiedene WDVS-Hersteller die Brandschutzriegel von puren im Rahmen ihrer Systeme auch für den Brandschutz einzelner Gebäudeöffnungen als sogenannten Sturz- oder Laibungsschutz ein.

Hintergrund für diese besonderen Eigenschaften des Polyurethans ist, dass sich der Dämmstoff wie Massivholz verhält: Im Brandfall karbonisiert und verrußt er oberflächlich, dämmt die Hitze weg und blockiert so das weitere Vordringen des Feuers. Die Prüfberichte der Brandschutzriegel BSR bestätigen immer wieder: "...eine Brandweiterleitung über den Brandriegel hinaus fand nicht statt."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2014.

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