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Brecher und Sieb im Dialog

Kabellose Kommunikation steigert Effizienz

Der neue RM 120Go! wurde auf der bauma mit zahlreichen neuen Optionen im Rahmen von RM Next präsentiert.

Linz/Österreich (ABZ). – RubbleMaster und Maximus haben laut eigenen Angaben in den vergangenen Monaten auf Hochtouren an einer RM-Neuheit im Bereich Sieben gearbeitet: dem neuen komplett elektrifizierten Hybridsieb RM MSC8500e. Basierend auf der erprobten Siebanlage RM MSC8500M wurde das neue Hybridsieb entwickelt. Sämtliche hydraulische Antriebe wurden durch elektrische ersetzt, lediglich das Fahrwerk bleibt hydraulisch. RM hat seine 30 Jahre Erfahrung in elektrischer Antriebstechnik in diesem Sieb gebündelt. Speziell für RM entwickelte Komponenten wurden verbaut, um extrem leistungsfähige und robuste Hybridmaschinen zu schaffen. Die Summe aller technischen Innovationen ermöglicht die RM-Neuheit Single Source Crushing: Das Sieb kann über den neuen Hybridbrecher RM 120Go! next angetrieben werden. Mit nur einer Antriebsquelle können sowohl Brecher als auch Sieb arbeiten. Der leistungsfähige Generator des Brechers stelle die Stromversorgung sicher, ohne dass ein weiterer Dieselantrieb erforderlich ist, so das Unternehmen. Emissionen und Lärm würden reduziert. Der Kunde werde noch mobiler und flexibler in der Anwendung, denn abgesehen vom Single Source Crushing könne das Hybridsieb auch im Dieselbetrieb oder über andere externe Stromquellen genutzt werden. Der Einsatz an entlegenen Orten, in Hallen oder im Bergbau sei so je nach Auftrag flexibel möglich.

RM geht laut eigenen Angaben aber noch weiter: Sieb und Brecher kommunizieren kabellos miteinander. Starte man die Austragebänder des Brechers, starte auch das Sieb automatisch. Treten Blockaden oder Fehler auf, stoppe auch das Sieb automatisch. Beim RM MSC8500e komme außerdem erstmals eine vollwertige Funkfernbedienung mit Display zum Einsatz. Das Modell ist bekannt von RM 70Go! und RM 90Go! und erfüllt Herstellerangaben zufolge alle Funktionen, damit der Maschinist während des Betriebs nicht in den Gefahrenbereich rund um die Maschine muss. Mit diesem Sicherheitsanspruch verfolgt RM die Prämissen von RM Go! Next.

RM Go! Next sei die konsequente Weiterentwicklung des RM Go!-Prinzips und besteche durch eine noch intuitivere Maschinenbedienung und durch weiter verbesserte Zugänglichkeiten für Wartungs- und Reparaturarbeiten. "Unsere Brecher und Siebe kommunizieren mit dem Anwender entweder direkt über Lichtsignale oder über die RM Go! Smart App. So kann der Betreiber die Anlage direkt aus der Baggerkabine überwachen und sieht die wichtigsten Indikatoren auf den ersten Blick, ohne in den Gefahrenbereich der Maschine zu müssen. Es ist das Ziel unsere Brecher und Siebe mit RM Go! Next noch sicherer zu machen", erklärt RM-Gründer und CEO Gerald Hanisch. Umgesetzt wurde dies sowohl beim neuen RM 120Go! next als auch beim Hybridsieb durch die Funkfernbedienung, den neuen RM Operations Assist und die multifunktionale Kabelfernbedienung. Speziell der RM Operations Assist erleichtere die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, so das Unternehmen. LED-Lampen zeigten dem Betreiber in drei Farben (Grün, Gelb, Rot) den aktuellen Zustand der Maschine an. Die Maschinenkommunikationsbeleuchtung unterscheide somit im Wesentlichen zwischen den Zuständen "Betrieb", "Service" und "Warnung". Diese Beleuchtung gehört zur Serienausstattung bei RM 120GOo! next und RM MSC8500e.

RM Go! Smart erleichtert Rubble Master zufolge Kunden über eine App schon seit einigen Jahren den Alltag: "Die App liefert Live-Daten der Maschine, Tagesberichte und im Problemfall Anleitungen zur Fehlerbehebung direkt auf das smarte Endgerät. Damit werden Wartung und Ersatzteilmanagement um ein Vielfaches einfacher", erklärt Hanisch. Neu im Zuge der Entwicklung des Hybridsiebes: Über integrierte Bandwaagen kann jede Fraktion einzeln abgewogen werden. Bis zu vier Wiegestellen sind möglich. Sie liefern über die App in Echtzeit Daten.

Einen Ausblick in die Zukunft des Ersatzteilmanagements bietet der RM Partscout. Mit dieser neuen RM App könne man zukünftig mittels Handy-Kamera das benötigte Ersatzteil scannen. Die App erkenne selbstständig welches Teil benötigt wird, so könne der Betreiber direkt auf der Baustelle über das Smartphone aus dem 3D-Online-Ersatzteilkatalog bestellen.

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