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Breitner warnt vor alten Fehlern

KIEL (dpa). - Mit Blick auf die Flüchtlingslage hat der Chef des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Andreas Breitner, vor falschen Weichenstellungen in der Wohnungsbaupolitik gewarnt. "Wenn der Bund jetzt plant, nur den Bau von Flüchtlingsunterkünften zu forcieren, wiederholt er alte Fehler", sagte Schleswig-Holsteins ehemaliger SPD-Innenminister dem "Flensburger Tageblatt". Große Flüchtlingssiedlungen würden neue Probleme schaffen, die zum Gegenteil von Integration führten, sagte Breitner. "Klein Damaskus in Schleswig-Holstein wird keinem syrischen Flüchtling helfen, in unserer Gesellschaft anzukommen." Breitner erinnerte an frühere Projekte, bei denen in kurzer Zeit Großwohnsiedlungen an den Stadträndern geschaffen worden seien. Mit der Zeit sei es dort zu sozialen Problemen gekommen. Es erfordere bis heute viel Aufwand, diese Stadtteile positiv zu entwickeln, sagte er.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2015.

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