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Bündnis startet Aktionstage für bezahlbaren Wohnraum und Mieterschutz

Dortmund (dpa). - In der Debatte um bezahlbaren Wohnraum und Mieterschutz hat das Bündnis "Wir wollen wohnen!" seine Aktionstage in Nordrhein-Westfalen gestartet. In Dortmund sammelte das von Gewerkschaften, Mieter- und Wohlfahrtsverbänden getragene Bündnis am Montag Unterschriften für eine Petition, die in der Wohnungspolitik den Druck auf die Landesregierung erhöhen soll. Um die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt darzustellen, habe man eine symbolische Zeltstadt aufgebaut. Zwei Schauspieler gaben die Rolle von Maklern und Vermietern und boten "kleine Wohnungen zu überteuerten Preisen" an, wie eine Sprecherin des Deutschen Mieterbundes NRW erklärte. Bis zum 9. April zieht die Aktion durch Städte in NRW. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, unterstützt die Forderungen. "Wer sich jetzt nicht für bezahlbaren Wohnraum engagiert, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Lebensperspektiven der nächsten Generation", sagte er. Am Samstag sind unter anderem in Köln Demonstrationen unter dem Motto "Gemeinsam gegen Vertreibung & #Mietenwahnsinn!" geplant. Der Mieterverein Köln erwartet zwischen 3000 und 5000 Teilnehmer.

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