Anzeige

Bürogebäude mit Glas- und Klinkerfassade

Nuancierter Blickfang entstanden

Der Hagemeister-Klinker Oldenburg FU wurde aufgrund seiner nuancierten Farbgebung und seiner matten, rauen Textur gewählt. Die Mehrfarbigkeit und Besandung überzeugte die Architekten.

Den Bosch/Niederlande (ABZ). – Ausgezeichnete Schulen und eine atemberaubende Kathedrale: Den Bosch im Süden der Niederlande hat für seine Besucher und Einwohner ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im Herzen der Hauptstadt der Provinz Nordbrabant liegt das Paleiskwartier. Auf 49 ha erstreckt sich direkt hinter dem Hauptbahnhof ein lebhaftes Mischgebiet aus Wohn- und Gewerbebauten. Dazu zählen auch die sieben Bürogebäude, die parallel zu der Trassenführung der Stadtbahn errichtet wurden. Dabei fällt besonders eines ins Auge: "De Office" von den Architekten Frits van Dongen und Jan-Willem Baijense. Es besticht durch seine großen Glasflächen, die von schlanken, geklinkerten Mauerstreifen eingefasst sind. Für die Fassadengestaltung entschieden sich die Architekten für die Hagemeister-Sortierung Oldenburg FU mit einer rauen, matten Textur und Mehrfarbigkeit. Stadtpark, Bildungsstätten, Unternehmen, Apartmenthäuser, Geschäfte und Restaurants – das Paleiskwartier in Den Bosch bietet seinen Anwohnern ein vielseitiges Wohnumfeld mit hoher Lebensqualität. Das Quartier, das nach den städtebaulichen Plänen des Rotterdamer Büro BDP Khandekar als Landschaftsarchitekt, Supervisor und Berater entworfen und entwickelt wurde, ist außerdem der Sitz des Gerichts der Gemeinde Den Bosch, die rd. 154 000 Einwohner zählt.

Im Osten ist das Quartier durch die Magistratenlaan begrenzt, die von einer Reihe aus insgesamt sieben Bürogebäuden eingesäumt wird. Die Bauten stammen erkennbar aus der Regie eines einzigen Supervisors, sind ihre Größen und Fassadenbekleidungen doch perfekt aufeinander abgestimmt. An der Ecke Magistratenlaan und Spiegeltuin fällt "De Office" mit seinen großen Glasflächen und der lebendigen Klinkerfassade ins Auge. Das Bürogebäude umfasst auf insgesamt sieben Geschossen 5715 m² Arbeitsfläche und bietet außerdem Platz für 100 Autos in seiner Tiefgarage. Der ehemalige Chefarchitekt der niederländischen Regierung Van Dongen typiert "De Office" als einen effizienten Standardbüroentwurf: "Es hat einen kompakten, zentralen Kern mit freien Flächen rundherum, die sich nach den Vorlieben der Nutzer einteilen lassen."

Im Herzen der niederländischen Stadt Den Bosch liegt das Paleiskwartier. In dem lebhaften Viertel finden sich zahlreiche Wohn-, Gewerbe- und Bürogebäude. Eines davon ist "De Office" im Osten des Quartiers. Für die Fassadengestaltung haben sich die Architekten für die Hagemeister-Sortierung Oldenburg FU entschieden.

Die Fassade des Bürobaus besteht aus großen Glasflächen, die ab dem ersten Geschoss in schlanke, geklinkerte Mauerstreifen eingefasst sind. Das Glas und die Klinkerarbeiten formen ein Raster verschiedener Fensterformate, die nach außen hin stets kleiner werden – "ein Verweis auf den vorbeifahrenden Zugverkehr", so Jan-Willem Baijense. Die Mauerstreifen zwischen den Fenstern bestehen aus doppelt hervorstehenden Simsen, die tiefer und nuancierter als die anderer Bürogebäude entlang der Magistratenlaan sind. "Die Simse verlaufen stufenweise von innen nach außen. Das sorgt für mehr Taktilität an den Fassaden. So gibt es plötzlich in der Straße ein Gebäude, das eine gesonderte Position einnimmt", erklärt Van Dongen.

Die Verwendung von Klinkern, die in den städtebaulichen Rahmbedingungen vorgegeben war, trägt zur gesonderten Position des Baus bei. Van Dongen und Baijense wählten für "De Office" die Hagemeister-Sortierung Oldenburg FU, die die Architekten besonders mit ihrer dunkelroten Besandung und Reduziertheit überzeugte. "Der Oldenburg-Klinker verfügt über eine etwas rauere Textur und ist mehrfarbig: rot, orange, braun, grau. Wir haben die Fußseite des Klinkers verwendet, da diese durch ihre Besandung an der Rückseite leicht rauere Ränder hat. Diese verstärken die Taktilität und Lebendigkeit der Fassaden", erläutert Baijense. Die Mauerstreifen wurden auf traditionelle Art im Halbsteinverband gemauert. Sie charakterisiert er als kleine Flächen im Modulformat (188 x 88 x 63 mm): "So ist ein stehendes und liegendes Raster von 30 x 30 cm entstanden."

Die Stärke des Hagemeister-Klinkers liegt für die Architekten in der ausgeprägten Taktilität und der Nuancierungen, die der Fassade mehr Lebendigkeit verleihen. "Aus der Ferne betrachtet liefert der Klinker ein kohärentes rotes Fassadenbild ab. Erst von Nahem sieht man die verschiedenen Farben", so Baijense. Die zurückliegende, anthrazitfarbene Fuge erhöht die Lebhaftigkeit der Fassade zusätzlich.

So entstand mit "De Office" ein ansprechendes Bürogebäude im Herzen des Paleiskwartier, das vor allem durch seine facettenreiche Klinkerfassade ins Auge sticht.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=53++152&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2019.

Anzeige

Weitere Artikel