Bundesbauministerin Geywitz wiederholt Vorgaben zur Bauministerkonferenz

400.000 Wohnungen bleiben das Ziel

Stuttgart (ABZ). – Trotz des schwierigen Umfelds für die Baubranche hält Bundesbauministerin Klara Geywitz am Ziel von 400.000 neuen Wohnungen jährlich fest. "Das Ziel ist das Ziel. Und das Ziel ist ja keine politische Erfindung, sondern abgeleitet vom Bedarf", sagte die SPD-Politikerin nach der Bauministerkonferenz in Stuttgart. Es sei aber auch klar, dass es mit dem Fachkräftemangel, steigenden Zinsen und den Materialengpässen nicht einfacher werde.

Zuvor hatten die Bauministerinnen und -minister der Länder nach zweitägigen Beratungen in einer gemeinsamen Erklärung prognostiziert, "dass auch in diesem Jahr über 200.000 Wohnungen in Deutschland fertiggestellt werden und damit für einen Bezug zur Verfügung stehen". Diese Zahl ergebe sich aus den in den Vorjahren erteilten Baugenehmigungen und den geplanten Bauvorhaben. Es sei klar, dass es mit dem Fachkräftemangel, steigenden Zinsen und den Materialengpässen nicht einfacher werde, habe Geywitz gesagt. Die Anstrengungen müssten nun intensiviert werden. Es sei aber auch festzustellen, dass die Anzahl der neu erteilten Baugenehmigungen stagniere oder in Teilen rückläufig sei. Bereits genehmigte Vorhaben würden auch zurückgestellt, erklärten die Ressortchefs weiter.

Es habe zwar deutlich weniger Bauanträge für Einfamilienhäuser gegeben, es sei aber auch ein Anstieg der Anträge bei Mehrfamilienhäusern verzeichnet worden. Dazu komme ein Bauüberhang von 847.000 Wohnungen.

Im Jahr 2021 waren deutschlandweit 293.000 neue Wohnungen fertiggestellt worden. Die Bundesregierung hatte sich in ihrem Koalitionsvertrag 400.000 neue Wohnungen jährlich vorgenommen. Vor der Konferenz hatten Vertreter von Industrie und Gewerkschaften erneut Zweifel an den Plänen angemeldet. In der abschließenden Erklärung werden von den Ministern verlässliche und stimulierende staatliche Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau angemahnt. "Wir müssen als Bund und Länder zusammen alles dafür tun, dass der Motor beim Wohnungsbau nicht ausgeht", erklärte die BMK-Vorsitzende, Baden-Württembergs Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL

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