Bundesfinanzen: Kritischer Zustand

Berlin (dpa). – Der Bundesrechnungshof sieht die Finanzen des Bundes nach der Corona-Krise "in einem kritischen Zustand". Der Schuldenberg drohe bis Ende 2022 auf nahezu 1,5 Billionen Euro anzusteigen, heißt es in einer Analyse, die der Rechnungshof an den Bundestag schickte. Der Bund habe seinen finanziellen Spielraum ausgereizt. Zur Konsolidierung werde es nicht ausreichen, abzuwarten und auf wirtschaftlich bessere Zeiten zu hoffen. Das habe nach der Finanzkrise funktioniert, werde sich angesichts der Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung aber nicht wiederholen. Um die Finanzen wieder tragfähig zu machen, müsse die neue Bundesregierung rasch handeln. Nötig sei eine Prioritätensetzung auf wichtige Zukunftsfelder wie Klimaschutz, Energiewende, Digitalisierung und Bildung. Förderprogramme müssten auf den Prüfstand und klimaschädliche Subventionen abgebaut werden.

ABZ-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) der Fachrichtung..., Heppenheim Darmstadt  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de