"Campus 23-24"

Neues Bürogebäude entsteht auf Berliner EUREF-Campus

Wolff & Müller baut das hocheffiziente Bürogebäude mit BIM und komplett CO2-neutral. Abb.: EUREF-Consulting Gesellschaft von Architekten und Ingenieuren

Berlin (ABZ). – Berlins zukunftsweisendes Stadtquartier rund um den Gasometer wächst weiter. Seit Ende des Monats laufen auf dem Grundstück 23-24 die Bauarbeiten für ein neues hocheffizientes Bürogebäude. Der Bauherr, die Euref AG, hat die schlüsselfertige Errichtung inkl. Ausführungsplanung direkt an das Bauunternehmen Wolff & Müller vergeben. Bis zum Sommer 2020 soll der Neubau mit einer Bruttogrundfläche von 27 200 m², neun oberirdischen Stockwerken und zwei Untergeschossen stehen. Nach den Häusern 10–11, 14 sowie 21–22 ist das Bauprojekt "Euref-Campus 23-24" bereits das vierte Gebäude, das Wolff & Müller auf dem Berliner Euref-Campus realisiert – und das, wie die Vorgängerprojekte, komplett CO2-neutral.

"Mit Wolff & Müller haben wir einen Partner, der nicht nur eine große Baukompetenz und viel Erfahrung mit ähnlichen Projekten besitzt, sondern obendrein den Nachhaltigkeitsgedanken großschreibt – und damit den gleichen Anspruch hat wie wir", sagt Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Euref AG. "Wir wollen gemeinsam ein zukunftsweisendes Stadtquartier schaffen, das beispielhaft für die Energiewende steht. Wolff & Müller haben wir dabei stets als Garant für optimale Bauqualität und pünktliche Fertigstellung erlebt."

Wie bei vielen Projekten setzt Wolff & Müller auch hier auf Building Information Modeling (BIM). Die Methode folgt dem Grundsatz, erst virtuell und dann real zu planen und zu bauen. An einem digitalen Datenmodell lassen sich außer der 3D-Geometrie des Gebäudes auch die Faktoren Zeit und Kosten darstellen. Ändert sich nur ein Parameter, zeigt das Modell die Auswirkungen auf das gesamte Projekt an. "Das macht Zusammenhänge besser erkennbar und beugt Fehlern vor, wie z. B. Kollisionen zwischen dem Tragwerk und der Gebäudetechnik", sagt Ingmar Linde, Leiter der Berliner Zweigniederlassung von Wolff & Müller. Die Tragwerks- und TGA-Fachplaner arbeiten am gleichen BIM-Modell, sodass sich alle Beteiligten sehr eng abstimmen können. Mithilfe von BIM lassen sich auch komplexe Elemente wie die aufwändige vorgehängte Aluminiumfassade des Neubaus detailgenau planen.

Mit dem "Euref-Campus 23-24" entsteht ein energiesparender Neubau, der sich nahtlos in das nachhaltige Euref-Campus-Konzept einfügt: Der Bürokomplex verfügt über modernste Gebäudetechnik und ist besonders gut gedämmt. Er soll als KfW-55-Effizienzhaus zertifiziert werden. Das heißt, der Primärenergiebedarf muss bei nur 55 % und der Transmissionswärmeverlust bei nur 70 % der laut Energieeinsparverordnung zulässigen Höchstwerte liegen – ein anspruchsvolles Vorhaben, das das Bauunternehmen dank vielfältiger Erfahrung umzusetzen weiß. "Wir sind auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. Und das in zweifacher Hinsicht: Wir erstellen nicht nur Gebäude, die hocheffizient sind und die fortschrittlichen Campus-Standards erfüllen. Wir achten gleichzeitig schon beim Bauprozess darauf, so wenig Emissionen wie möglich zu verursachen", sagt Linde. Das Unternehmen nutzt für den Bau ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien und setzt modernste Maschinen und Fahrzeuge mit geringem Energieverbrauch ein. "Damit bleibt der ökologische 'Fußabdruck' des Bürogebäudes von Beginn an sehr gering", so Linde. Unvermeidbare Emissionen kompensiert der Mittelständler, in dem er mit TÜV-geprüften CO2-Zertifikaten Klimaschutzprojekte im In- und Ausland fördert.

Wolff & Müller baut nicht nur am Euref-Campus mit, sondern ist auch ein Teil des Campus: Seit Ende 2016 hat die Berliner Zweigniederlassung dort ihren Sitz. Der Euref-Campus ist ein intelligentes Stadtquartier und ein europaweit einmaliges Projekt: Auf dem 5,5 ha großen Gelände wächst seit 2008 ein nachhaltiges Stadtviertel für Unternehmen, Forschungs- und Lehreinrichtungen. Mit einer klimaneutralen Energieversorgung, einem intelligenten Energienetz und energieeffizienten Bauwerken erreicht der Campus bereits seit 2014 das CO2-Klimaziel der Bundesregierung für das Jahr 2050.

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